„Eine glückliche Fügung“: Scheiblehner spricht über seinen Weg zu Blau-Weiß Linz

In der 203. Folge unseres Podcasts DAB | Der Audiobeweis war Gerald Scheiblehner zu Gast. Der Trainer von Blau-Weiß Linz äußerte sich u.a über seinen Werdegang im Trainergeschäft.

„Trainer zu werden hat mich immer schon interessiert. Ich habe relativ schnell begonnen als U11, U13 oder Co-Trainer. Ich habe mir als Ziel gesetzt, solange Trainer zu sein, solange es aufwärts geht. Ich wollte nicht 15 Jahre Trainer in der Oberösterreichliga sein“,  meinte der 46-Jährige im Gespräch mit Johannes Brandl und Alfred Tatar.

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Zudem sagte Scheiblehner: „Ich habe auch immer wieder Glück gehabt, dass zum Beispiel Vorwärts Steyr in Konkurs gegangen ist, sonst hätten die mich nie genommen. Ich habe in Steyr alles gemacht, vom Nachwuchschef über Sportdirektor bis Trainer, habe Fanstammtische organisiert und Zeitungen mitproduziert. Ich wollte dann nur mehr Trainer sein und habe die Chance bei den Juniors (Juniors Oberösterreich, Anm.) bekommen. Man überlegt dann schon, ob das gelingt. Drei Kinder, die Hausfinanzierung, das ist ein Risiko. Ich habe mir gedacht, ich probier’s und bin dann ziemlich enttäuscht worden in meiner ersten Profistation, weil ich zum ersten Mal entlassen wurde. Das war hart, auch wenn es dazugehört. “

Anschließend schaffte Scheiblehner den Sprung zu Blau-Weiß Linz und den Aufstieg in die ADMIRAL Bundesliga. „Es war eine glückliche Fügung, dass Blau Weiß keinen Trainer hatte. Die ersten drei Kandidaten haben Blau Weiß abgesagt. Ich habe diese Chance genützt und es freut mich, dass ich mittlerweile das dritte Jahr bei diesem Verein bin“, so der Linzer, der in seiner Fußballerlaufbahn eine Bundesliga-Partie für die Wiener Austria bestritten hat.

Blau-Weiß Linz nicht ligatauglich? Scheiblehner: „Experten sollten genauer hinschauen“

Bild: GEPA