Baumgartner Leipzig

Eine Minute nach Einwechslung: Baumgartner trifft bei klarem Leipzig-Sieg

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RB Leipzig ist zum nächsten Erfolg in der deutschen Fußball-Bundesliga gestürmt.

Angeführt vom überragenden Dribbelkünstler Brajan Gruda, den Deutschlands Bundestrainer Jürgen Klopp jüngst für die kommenden Länderspiele nominiert hatte, fertigten die Sachsen den FC Augsburg am Samstag mit 5:2 (3:1) ab. Auch ÖFB-Legionär Christoph Baumgartner glänzte als Joker-Torschütze.

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Für RB war es der dritte Ligasieg in Folge, derweil gewann die Mannschaft von Trainer Martín Demichelis alle bisherigen fünf Heimspiele mit einer Tor-Bilanz von 23:1. Die beiden Leipziger Tore durch Ezechiel Banzuzi (34.) und Christopher Nkunku (35.) legte Gruda in Weltklasse-Manier auf, dazu trafen David Raum (45.+1), Romulo (60.) und Baumgartner (66.) für RB. Anton Kade (1.) und Uchenna Ogundu (90.+2) waren für die Augsburger, die nun seit sieben Partien in Serie ohne Sieg sind, erfolgreich.

Seiwald & Gregoritsch nur Ersatz

Nur Nicolas Seiwald hat hingegen aktuell einen schweren Stand. Nach Kurzeinsätzen zuletzt kam der Salzburger dieses Mal gar nicht zum Zug. Auch Michael Gregoritsch war bei den Gästen Ersatz.

In der Red Bull Arena wurde ausgerechnet RB-Verteidiger Willi Orban, der sein 400. Pflichtspiel für Leipzig absolvierte, nach 38 Sekunden zum Pechvogel. Der 34-Jährige verschätzte sich bei einem langen Ball, ehe RB-Torwart Maarten Vandevoordt den ersten Versuch von Arijon Ibrahimovic noch parierte – und Kade den Abpraller versenkte.

Es war der Auftakt zu einer rasanten Anfangsphase, in der beide Teams viel Druck nach vorne ausübten. Nach dem nächsten vermeintlichen Treffer durch Augsburgs Rodrigo Ribeiro (7.), der wegen einer Abseitsstellung nicht zählte, beruhigten die balldominanten Leipziger das Spiel etwas. Demichelis‘ Spieler taten sich jedoch gegen die kompakte Fünferkette der Gäste schwer.

Als sie schließlich durchkamen, erwischte Leipzigs Kapitän Raum (19.) FCA-Keeper Finn Dahmen mit einem wuchtigen Schuss aus spitzem Winkel im Gesicht. In Abwesenheit der zuletzt viel geforderten Baumgartner und Antonio Nusa, die im Vergleich zum Champions-League-Spiel gegen Manchester City (2:3) für Nkunku und Tidiam Gomis auf die Bank wichen, trumpfte nun Gruda auf.

Baumgartner trifft nach Nusa-Assist

Nach einem starken Dribbling bediente der 22-Jährige, der überhaupt nicht zu halten war, zunächst Banzuzi, der aus der Distanz einschoss. Unmittelbar nach dem Ausgleich tanzte Gruda erneut durch die Abwehrreihe der Augsburger, bevor er Nkunkus Tor mit einem wunderschönen Heber vorbereitete. Auch danach düpierte Gruda seine Gegenspieler immer wieder, den nächsten Treffer markierte jedoch Raum mit einem brillant gezirkelten Freistoß aus 18 Metern.

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Nach der Pause bekamen die Augsburger Gruda besser in den Griff – und wurden selbst gefährlich. Kade (50.) scheiterte im Eins-gegen-Eins an Vandevoordt, sieben Minuten später zielte er von der Strafraumgrenze knapp daneben. Mitten in dieser Drangphase filetierte Raum die Augsburger Hintermannschaft mit einem Steilpass, letztlich schob Romulo ein Nkunku-Zuspiel eiskalt zur Vorentscheidung ein.

Den Schlusspunkt aus RB-Sicht setzten Nusa und Baumgartner, als der Norweger dem ÖFB-Teamrückkehrer nur Augenblicke nach ihrer Einwechslung die Vorlage zum fünften Tor des Tages gab.

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