Elfmeter-Szene bei Salzburg gegen Sturm: VAR gesteht Fehler ein
Beim Bundesligamatch zwischen Red Bull Salzburg und Sturm Graz am Sonntag (1:2) ist es zu einer strittigen Elfmeter-Entscheidung gekommen. Am Dienstag bezog der VAR Österreich Stellung zur Szene.
Was war passiert? „Bullen“-Angreifer Yorbe Vertessen kam in der 36. Minute nach einem Kontakt mit Sturm-Verteidiger Gregory Wüthrich zu Fall. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:0 für Salzburg. Schiedsrichter Harald Lechner zeigte auf den Elfmeterpunkt, nahm die Entscheidung nach VAR-Eingriff und anschließendem On-Field-Review zurück.
In weiterer Folge drehte der Meister die Partie und gewann in der Red Bull Arena mit 2:1 (0:1). Otar Kiteishvili avancierte mit zwei Toren zum Matchwinner.
VAR räumt Fehler ein: „Schiedsrichter sollte den Strafstoß nicht zurücknehmen“
Nun räumte der VAR einen Fehler bei der Beurteilung der Situation um Yorbe Vertessen und Gregory Wüthrich ein: „Der Schiedsrichter hat richtigerweise auf Strafstoß entschieden. Der VAR sollte nicht eingreifen und der Schiedsrichter sollte den Strafstoß nicht zurücknehmen.“

Schröder und Letsch über VAR-Eingriff verwundert
Salzburg-Sportchef Rouven Schröder und Trainer Thomas Letsch zeigten sich nach dem Spiel verwundert: „Der VAR greift dann ein, wenn es eine klare Fehlentscheidung ist. Das hat für mich nicht vorgelegen“, so Schröder.
Sky-Experte Alfred Tatar begrüßte hingegen den VAR-Eingriff: „Ich unterstütze den VAR in dieser Hinsicht. Kein Strafstoß!“
