Klagenfurt Insolvenz

Ermittlungen laufen: Nächstem Zweitliga-Team droht Insolvenz

Dem Fußball-Zweitligisten Austria Klagenfurt stehen turbulente Tage ins Haus: Medienberichten zufolge könnte bald die Insolvenz drohen.

Laut „Kleine Zeitung“ soll die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) wegen ausstehender Beiträge einen Antrag eingebracht haben. Hinzu kommen strafrechtliche Ermittlungen gegen Zeljko Karajica, derzeit Geschäftsführer von Austria Klagenfurt, sowie auch gegen dessen Bruder Tomislav, bestätigte die Staatsanwaltschaft.

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Laut Sprecher Markus Kitz von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt geht es bei den Ermittlungen, die aufgrund mehrerer anonymer Anzeigen schon seit Monaten laufen, um den Verdacht der Untreue, aber auch möglicherweise um Betrug, betrügerische Krida und Sponsorengelder, die nicht rechtmäßig verwendet worden sein sollen. Die „Kronen Zeitung“ hatte bereits darüber berichtet.

Droht Insolvenz? Auch Zahlungen an Klagenfurt-Spieler ausständig

Abgesehen von den Ermittlungen geht es dem Club offenbar auch finanziell wieder nicht gut. Ein Insolvenzverfahren droht, weil die ÖGK ausstehende Beiträge nicht erhalten haben soll. Eine Frist soll laut Medienberichten in der Nacht auf Dienstag verstrichen sein. Auch Forderungen von Austria-Spielern seien noch nicht vom Club beglichen worden.

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(APA).

Beitragsbild: GEPA.