French-Open-Finalist sagt für Kitzbühel ab

Das Tennis-Sandplatzturnier der Männer in Kitzbühel hat seine heurige Nummer eins verloren.

Flavio Cobolli sagte sein Antreten nach seinem frühen Aus in Umag ab, teilten die Tiroler Veranstalter am Donnerstagabend mit. Der italienische Weltranglistenneunte erklärte, vor den Hartplatzturnieren in Nordamerika eine zweiwöchige Spielpause einzulegen. „Nach den vielen Matches in den vergangenen Wochen brauche ich eine Pause, um neue Energie zu tanken“, erklärte Cobolli.

„Die Enttäuschung ist natürlich groß. Wir haben ihn heuer bereits sehr früh verpflichtet. In den vergangenen Wochen hat er wirklich sehr viel und sehr erfolgreich gespielt“, meinte Turnierdirektor Alexander Antonitsch. „Mit der Einschreibe-Deadline, die immer einige Wochen vor Turnierbeginn liegt, haben wir das Unsere getan, um ein attraktives Spielerfeld zusammenzustellen. Danach ist man als Veranstalter leider allzu oft nur noch Passagier.“

Neue Nummer eins des Turniers ist nun der Kasache Alexander Bublik. Von Cobollis Absage profitieren laut den Organisatoren nun indirekt zwei weitere Spieler: Deutschlands Wimbledon-Viertelfinalist Jan-Lennard Struff sowie der Italiener Lorenzo Sonego rücken in das Hauptfeld der Generali Open nach. Das Turnier beginnt am Samstag mit der Qualifikation.

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