Freund Bayern Klub-WM 2025

Freund über Klub-WM: Titel wäre „sensationell“

Die Gruppen der Klub-WM 2025 sind fix – nicht nur Österreichs Vertreter FC Salzburg, sondern auch der FC Bayern München mit Sportdirektor Christoph Freund und Borussia Dortmund bekommen es mit interessanten Gegnern zu tun. Die Reaktionen der deutschen Klubs zur Auslosung.

Die deutschen Starter FC Bayern und Borussia Dortmund bekommen es im kommenden Sommer (15. Juni bis 13. Juli) unter anderem mit Großklubs aus Südamerika zu tun. Den in Topf 1 gesetzten Münchnern wurde etwa Argentiniens Traditionsklub CA Boca Juniors zugelost, zum Auftakt in Gruppe C warten die Neuseeländer von Auckland City FC, der dritte Gegner ist SL Benfica aus Portugal.

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Freund spricht von Titelgewinn

Bayerns Sportdirektor Christoph Freund sieht eine „spannende“ und „coole Gruppe“ für den deutschen Rekordmeister: „Bayern und Boca Juniors, genau für so etwas steht so ein Turnier.“ Ein Sieg bei der Klub-WM wäre „sensationell. Wenn man das erste Mal dabei ist und das gewinnen könnte, würde das für immer bleiben.“

„Ein interessantes, neues Turnier, das uns Gegner mit Tradition, einem historischen Hauch von Diego Maradona sowie vom anderen Ende der Welt beschert“, sagte Bayern-Sportvorstand Max Eberl: „Was für eine Mischung, die die Herzen höher schlagen lässt.“

Klub-WM in der Kritik – Freund: „Noch keine Erfahrungen“

Begleitet wird das neue Format auch von Kritik. Vor allem die abermals erhöhte Belastung ist einer der großen Streitpunkte. Der ohnehin schon volle Terminkalender wird weiter aufgebläht, die Erholungszeiten sinken abermals. Die Spielergewerkschaft FIFPRO warnt vor Verletzungen, psychischen Problemen, schlechteren Leistungen und Risiken für die Karriere der Spieler.

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Freund ist zuversichtlich, dass Lösungen zur Entlastung der Spieler gefunden werden. „Natürlich ist das ein sehr enger Terminplan. Es gibt auch jetzt noch keine Erfahrungen damit, dass in dieser Zeit Vereinsfußball gespielt wird“, sagte er. Der Funktionär ist aber auch überzeugt, dass man Fenster finden werde, in denen „sich die Spieler auch wieder erholen können und müssen“.

BVB weicht vorerst Top-Gegnern aus

Der BVB tritt in Gruppe F neben dem südafrikanischen Außenseiter Mamelodi Sundowns FC gegen den brasilianischen Traditionsklub Fluminense FC und Ulsan HD (Südkorea) an und ging als Team aus Topf 2 damit absoluten Spitzengegnern vorerst aus dem Weg.

„Wir werden diesen Wettbewerb ernst nehmen, das sind keine Freundschaftsspiele für uns und am Ende des Tages, wenn du den Wettbewerb gewinnst, kannst du dich Weltmeister nennen“, sagte Dortmunds Geschäftsführer Lars Ricken.

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Sein Trainer Nuri Sahin sieht das ähnlich. „Die Auslosung steigert die Vorfreude auf den Wettbewerb noch einmal ein bisschen mehr. Wir treffen auf drei sehr interessante Gegner, über die wir mit Ausnahme von Fluminense bislang noch nicht alles wissen. Das wird sich bis zum Turnierstart natürlich ändern, aber unabhängig davon wollen wir die Gruppenphase überstehen und in diesen drei Spielen den Grundstein für ein erfolgreiches Turnier legen“, sagte der BVB-Coach.

Emre Can denkt derweil noch gar nicht an einen möglichen Titelgewinn. „Diese Auslosung verspricht eine aufregende Reise in die USA für uns. Drei Gegner von drei verschiedenen Kontinenten, das wird sicher eine spannende Gruppenphase. Auch wenn wir unsere Gegner jetzt noch nicht bis ins letzte Detail kennen, ist es als Borussia Dortmund natürlich unser Ziel in die K.o.-Phase einzuziehen. Wir freuen uns auf das Turnier“, sagte der BVB-Kapitän.

Erstauflage für WM-Turnier im neuen Modus

Statt wie zuletzt mit sieben findet die WM für Vereinsmannschaften künftig mit 32 Teilnehmern statt – und das wie die großen Turniere für Nationalteams nur alle vier Jahre. Analog zur WM gibt es acht Gruppen mit je vier Mannschaften, jeweils die Erst- und Zweitplatzierten ziehen in die K.o.-Phase ein. Weiter geht es mit dem Achtelfinale.

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(SID/Red.)

Beitragsbild: Imago.