Manchester City scheint seine Schaffenskrise überwunden zu haben - Pep Guadiola sieht sein Team im Vergleich zum Vorjahr

Guardiola sieht City im Vergleich zum Vorjahr „Weit besser“

Manchester City hat sich zurückgemeldet. Der frühere englische Fußball-Serienmeister scheint seine Schaffenskrise überwunden zu haben und hat seine Ambitionen in der Champions League am Mittwoch mit einem überzeugenden 4:1-Heimsieg gegen Borussia Dortmund unterstrichen. „Mir gefallen viele Dinge, die ich gesehen habe“, sagte Startrainer Pep Guardiola. Sein Team ist in der Königsklasse ungeschlagen Vierter. Guardiola: „Wir sind weit besser, als wir es vergangene Saison waren.“

In der heimischen Premier League fehlen den „Citizens“ sechs Punkte auf Spitzenreiter Arsenal. Nach einem schwachen Saisonstart hat sich das Guardiola-Team zuletzt aber auf Tabellenplatz zwei nach vorne geschoben. Am Sonntag (ab 17 Uhr live auf Sky Sport PL – sei mit Sky Stream live dabei) wartet ein Heim-Showdown gegen den drittplatzierten Meister Liverpool. ManCity geht mit breiter Brust in den Schlager – und mit einem Erling Haaland in Torlaune. 18 Tore in 14 Pflichtspielen hat der Norweger in dieser Saison bisher erzielt. Gegen seinen Ex-Club Dortmund traf er auch in der vierten CL-Partie.

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Foden überzeugt gegen Dortmund

Überragender Akteur aber war Phil Foden mit einem sehenswerten Doppelpack. Der zu Saisonstart von einer Knöchelverletzung zurückgeworfene und zuletzt auch im Nationalteam nicht berücksichtigte englische Internationale läuft langsam wieder zur Hochform auf. „Er ist bereits dort“, lobte Guardiola den Offensivmann. „Es gibt keinen Menschen in diesem Land und auf der ganzen Welt, der seine Qualitäten und seine Fähigkeiten nicht kennt. Diese Einsatzbereitschaft, aber auch diese Qualität im letzten Drittel – das hat uns sehr gefehlt.“

Foden führte seine wiedergewonnene Freude am Spiel als Grund für die starken Vorstellungen an. „Die vergangene Saison war hart – nicht nur für mich, sondern für uns alle“, betonte der 25-Jährige. City, von 2021 bis 2024 Abonnement-Meister, landete in der Premier League erstmals seit 2017 nicht unter den ersten zwei. Dazu war in der Königsklasse bereits im neu eingeführten Playoff im Februar gegen Real Madrid Endstation. „Diese Saison haben wir eine neue Zusammengehörigkeit im Team, das sieht man“, meinte Foden.

Dortmund noch eine Klasse unter City

Dortmund ist nach einer verpatzten Vorsaison ebenfalls im Aufwind – die ganz großen Hürden sind dem Team von Niko Kovac aber offensichtlich noch zu hoch. Die beiden bisherigen Saisonniederlagen kassierte der BVB in der Liga bei Bayern München (1:2) und nun bei City. „Wir haben noch nicht das Niveau dieser Mannschaft, das ist aber auch nichts Schlimmes“, betonte Trainer Niko Kovac nach dem 1:4, das seiner Meinung nach „um ein Tor zu hoch“ ausgefallen sei. „Wir wollen dorthin, wir müssen uns verbessern.“

Der Tabellendritte der Deutschen Bundesliga liegt in der Königsklasse mit sieben Punkten weiter auf Aufstiegskurs. Marcel Sabitzer, in der Liga zuletzt zweimal eingewechselt, stand in drei von vier CL-Partien in der Startformation. Gegen City ging der ÖFB-Teamspieler nach 66 Minuten vom Platz. Zeitgleich kam Emre Can. Dortmunds Kapitän absolvierte nach Adduktorenproblemen sein erstes Pflichtspiel nach fast einem halben Jahr Pause. Die nächste Ligapartie führt den BVB vor der Länderspielpause am Samstag (ab 15:15 Uhr live auf Sky Sport Top Event – sei mit Sky Stream live dabei) zu Aufsteiger HSV.

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(APA) / Bild: Imago