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Heute vor 7 Jahren: Das BVB-Wunder gegen Malaga

via Sky Sport Austria

An den 9. April 2013 werden sich nicht nur viele Dortmund-Fans mit einem Gänsehautgefühl zurückerinnern. Nach einem 0:0 im Viertelfinalhinspiel der Champions League gegen den FC Malaga geht die Elf von Trainer Jürgen Klopp mit einer eigentlich guten Ausgangslage ins Rückspiel. Vor allem weil der favorisierte BVB im Hinspiel die klar bessere Mannschaft war und zahlreiche Topchancen liegen ließ.

Doch es sollte zunächst ganz anders kommen als geplant. Malaga geht nach 25 Minuten durch Joaquin in Führung und schockt den BVB damit ein erstes Mal. Die Führung der Gäste kann Robert Lewandowski allerdings noch vor der Pause ausgleichen (40.) – mit dem 1:1 zur Halbzeit wäre aber der FC Malaga aufgrund der Auswärtstorregel weiter.

Der Traum scheint geplatzt

Dortmund kommt mit viel Schwung aus der Pause, lässt aber gegen den starken Gästetorwart Willy Caballero gute Chancen liegen. Und so kam es, wie es so oft kommt: Malaga nutzt einen seiner weniger Angriffe eiskalt aus und erzielt in der 82. Minute das 2:1 durch Eliseu.

Auf einmal braucht der BVB wieder zwei Tore, um doch noch ins Halbfinale einzuziehen. Auf den Rängen im Stadion macht sich Ernüchterung breit und auch bei einigen Spielern scheint der Glaube an ein Wunder verschwunden zu sein.

“Ich wurde kurz nach dem Tor ausgewechselt und saß auf der Bank. Dort habe ich meinen Kopf in meinem Trikot vergraben und die ganze Zeit über unsere vergebenen Chancen aus dem Hinspiel nachgedacht. Es hat sich sehr ungerecht angefühlt, dass wir nun ausscheiden sollten. In diesem Moment habe ich auch nicht mehr daran geglaubt, dass wir das hier noch drehen könnten”, sagte etwa der damalige Dortmunder Ilkay Gündogan.

Magische Nachspielzeit

Doch Gündogan sollte sich täuschen. Dortmunds Akteure auf dem Rasen spielen trotz der nahezu aussichtslosen Situation weiter nach vorn statt sich einfach ihrem Schicksal zu ergeben – mit Erfolg. In der 91. Minute rutscht ein langer Ball von Hummels zum aufgerückten Subotic durch. Über Umwege landet der Ball bei Reus, der die Kugel zum 2:2 ins leere Tor schiebt.

Noch immer fehlt dem BVB ein Treffer zum Weiterkommen, aber die Hoffnung ist mit einem Schlag bei über 65.000 Menschen im Stadion zurückgekehrt. Den Schwarz-Gelben bleiben also drei Minuten, um das große Wunder Wirklichkeit werden zu lassen. Und es wurde Wirklichkeit.

In der 93. Minute schlägt Lewandowski den Ball aus dem Halbfeld ins Zentrum, über Schieber und Reus kommt der Ball anschließend zu Innenverteidiger Felipe Santana. Der Brasilianer drückt das Spielgerät aus wenigen Zentimetern zum erlösenden 3:2 über die Linie und lässt das Dortmunder Stadion an einem denkwürdigen Champions-League-Abend erbeben.

Video: Die Tore im Live-Kommentar bei Sky

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Das Wunder von Dortmund in Bildern

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Beitragsbilder: Imago & GEPA