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Kara als EM-Option? – „Kontakt nie abgebrochen“

Start der EM-Vorbereitung mit personellen Sorgen im Angriff: Das ÖFB-Team muss in der Offensive schmerzhafte Ausfälle verkraften – wodurch neben den nominierten Stürmern auch ein erweiterter Kreis an neuen Kandidaten und Ex-Teamspielern wie Ercan Kara auf die Europameisterschaft hoffen darf.

Österreichs Fußball-Nationalmannschaft muss beim anstehenden Länderspiel-Doppel gegen die Slowakei und die Türkei auf Marko Arnautovic verzichten, darüber hinaus fallen Sasa Kalajdzic und wohl auch Manprit Sarkaria fix für die Endrunde in Deutschland aus. Mainz-Legionär Karim Onisiwo trat im Vorjahr aus dem Nationalteam zurück, während Routinier Guido Burgstaller ebenso wie andere sanktionierte Rapid-Profis nicht berücksichtigt wurde.

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Die Karten im Rennen um die Kaderplätze werden damit neu gemischt. Im aktuellen Aufgebot steht neben Hartberg-Stürmer Maximilian Entrup auch West-Bromwich-Legionär Andreas Weimann. Auf der Abrufliste befindet sich neben Freiburg-Stürmer Junior Adamu auch Ex-Rapid-Profi Ercan Kara.

„Der Kontakt mit ihm war nie abgebrochen“, erklärt Karas Berater Sertan Günes von SBE Management: „Es kann schnell gehen, denn er ist immer im Fokus. Er ist einer, der nicht aufgibt.“ Tatsächlich ist Kara mit sieben Länderspielen nach Weimann (21 Einsätze) der erfahrenste der Team-Kandidaten und nach seinem MLS-Gastspiel bei Orlando wieder in einer europäischen ersten Liga im Einsatz.

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Kara-Vorteil als „klassischer Mittelstürmer“?

Für den türkischen Erstligisten Samsunspor bestritt Kara 23 Saisonspiele, wobei er vier Treffer erzielte: „Beim Verein gibt es zwei, drei Topstürmer, aber er macht seine Spiele. Es ist das erste Mal, dass er nicht Einserstürmer ist, aber er hat mit zwei Toren sechs Punkte gemacht“, erklärt der Berater die Situation seines Schützlings beim Tabellenzwölften.

Rangnick über Nicht-Einberufungen: „Jeder hat noch die Chance“

Derzeit steht Kara auf der Abrufliste des ÖFB-Teams, seinen letzten Team-Einsatz bestritt der Ex-Rapid-Stürmer im November 2021 beim 4:1-Erfolg über Moldawien. Dass der Spielertyp eines klassischen Mittelstürmers für Rangnick aber nach wie vor ein Thema bleibt, bewies unter anderem das kurzfristige Comeback des nun nicht berücksichtigten Burgstaller: „Ercan macht seine Arbeit und wird darauf hoffen. Von den möglichen Stürmern ist er sicher der klassische Mittelstürmer.“

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(Red.)

Beitragsbild: Imago.