Mader über Elferszene: „Frage mich, was die Herren im Keller machen“
Austria Lustenau verfehlt durch einen späten Rückschlag das erhoffte Erfolgserlebnis bei Austria Wien: Trotz einer konsequenten Leistung unterliegen die Vorarlberger mit 0:1, Trainer Markus Mader sah trotzdem ein starkes Kollektiv.
„Ich bin enttäuscht, weil ich es auch so sehe, dass wir gut verteidigt haben. Das zeigt, dass wir sehr gut gegen den Ball gearbeitet haben, aber wir stehen mit leeren Händen dar. Wir können aber trotzdem auf diese Leistung stolz sein“, fasst der Lustenau-Coach die Niederlage zusammen: „Sie haben unseren Matchplan zu 100 Prozent angenommen und er wäre auch fast aufgegangen. Wenn ich höre, wie die Spieler trotzdem positiv sind, dann zeigt das, dass es funktioniert. Da lasse ich mich auch nicht beeinflussen von außerhalb. Es funktioniert und wir werden weitermachen.“
Mader: „Weiß, dass in der Mannschaft Potenzial steckt“
Dementsprechend glaubt Mader weiter an den Turnaround: „Es beunruhigt mich nicht, weil ich weiß, dass in der Mannschaft das Potenzial steckt, um wieder zu punkten. (…) Aber natürlich ist es nicht schön, wenn man Tag für Tag auf die Tabelle schaut.“
„Physischer Kontakt“ statt Foul: Ciochirca erklärt Strafraumszene
Ärgerlich war aus Sicht des Gästecoachs aber der ausgeblieben Elfmeter in der ersten Spielhälfte: „Ich denke das ist ein Elfmeter, aber es nützt nichts, wenn ich das jetzt sehe. Ich frage mich, was die Herren im Keller machen. Wenn das so kritisch ist, sollte man ihn auffordern das selber anzusehen. Klare Fehlentscheidung für mich, aber wenn du hinten stehst, passiert sowas.“
„Keine zwei Meinungen“: Grabher & Lustenau über ausgebliebenen Elfer verärgert
(Red.)
