„Kein Leben drin“: Müller zerlegt Bayern-Stars

Der deutsche Bundesligist Bayern München hat einen herben Rückschlag im Titelrennen kassiert. Nach einem 0:1 gegen Werder Bremen liegt die Mannschaft von Thomas Tuchel sieben Punkte hinter Leverkusen zurück. Nach Abpfiff kritisierte Thomas Müller vor allem das fehlende „Feuer“ der Münchner.

Thomas Müller…

…warum der FC Bayern gegen Bremen verloren hat: „Über 90 Minuten haben wir den Sieg nicht verdient gehabt. Wir waren viel zu träge und da war kein Leben drin. Man muss jetzt nicht rumschreien oder martialische Dinge machen, sondern es geht darum, dass man einer Mannschaft ansehen muss, wie sehr sie den Sieg haben möchte. Bremen hat mit Mann und Maus verteidigt und der Torwart hat gut gehalten, aber sie haben auch alles reingelegt und da klappt es manchmal nicht, sowas nochmal zu biegen. Bevor wir am Ende ins Risiko gegangen sind, war einfach zu wenig Feuer drin. Es fehlte die Freude, um da unbedingt durchzukommen. Das war ein harter Schlag ins Gesicht.“

…was den Bayern gefehlt hat: „Wenn man merkt, dass der Mitspieler heute nicht so gut ist, muss jeder versuchen, diesen Mitspieler anzuschieben und das hauptsächlich mit Körpersprache und eigenen Aktionen. Die allermeisten können eigene Aktionen herausspielen, aber das muss man sehen und deshalb muss sich heute jeder Spieler selbst hinterfragen.“

…über das Bremer Tor: „Bremen war einige Male in unserem Strafraum und da haben wir uns nicht gut angestellt und fast so ein bisschen um das Gegentor gebettelt. Das kam jetzt nicht aus dem Nichts.“

…über Parallelen zum Hoffenheim-Spiel: „Gegen Hoffenheim kommen wir mit mehr Zug zum Tor aus der Pause. Wir hatten auch von Angang an einen tiefen Block zu bespielen, aber wir hatten da einige Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte. Also nicht wie heute, da darf man jetzt nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.“

Freund gibt Transfer-Update

(Red.)

Bild: Imago