Kein Viertelfinalist besser: In diesen Kategorien führt Rapid die Conference League an
Am Donnerstag steht für den SK Rapid in der Conference League das Viertelfinal-Hinspiel gegen den schwedischen Klub Djurgardens IF an. Während es in der heimischen Bundesliga eher holprig läuft, spielen die Grün-Weißen im Europacup bislang eine starke Saison.
Das beweist auch der Blick auf vier Statistiken, in denen Rapid besser ist als alle anderen Viertelfinalisten wie zum Beispiel Chelsea, Fiorentina oder Betis Sevilla.
Die meisten Abschlüsse im Strafraum
Der SK Rapid ist vor dem gegnerischen Tor so abschlussfreudig wie kein anderes Team im Bewerb. Insgesamt 114 Schüsse gab die Klauß-Elf innerhalb der gegnerischen Strafräume ab. Aus ihren 114 Abschlüssen machten die Hütteldorfer zwölf Tore – bester Rapid-Torjäger in der Conference League ist Dion Beljo mit fünf Treffern.
Führender in der Torjägerliste ist im Übrigen der Angolaner Afimico Pululu vom polnischen Klub Jagiellonia Bialystok, die im Viertelfinale auf Betis treffen.

Die meisten Ballaktionen in der gefährlichen Zone
Neben den meisten Abschlüssen im gegnerischen Strafraum verzeichneten die Grün-Weißen auch 323 Ballaktionen in der gefährlichen Zone und sorgen bislang auch in dieser Kategorie für den Spitzenwert der Conference League.
Auch hier wird deutlich: Rapids Problem ist – wie auch in der Liga – in erster Linie nicht die Erarbeitung von Chancen, sondern vielmehr deren Verwertung. Etwas an der Torflaute ändern könnte das Comeback von Guido Burgstaller, der am Mittwoch mit seinen Teamkollegen die Reise nach Schweden antrat.
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Die meisten hohen Ballgewinne
Neben den meisten Schüssen und Ballaktionen im gegnerischen Strafraum ist auch das hohe Pressing in der laufenden ECL-Saison eine große Stärke von Rapid. 94 hohe Ballgewinne (im Schnitt 11,8 pro Spiel) sind ebenfalls Bestwert und unterstreichen die mutige Spielweise der Klauß-Elf.
Von den 94 Balleroberungen endeten 17 in einem Abschluss für Rapid. Belohnen konnten sich die Grün-Weißen für ihre mutige Spielweise allerdings noch nicht. Ein Tor nach einer hohen Pressingsituation blieb Seidl und Co. bislang verwehrt.

Die wenigsten zugelassenen Chancen pro Spiel
Neben einigen offensiven Topwerten spielen die Hütteldorfer auch defensiv eine solide Europacup-Saison. Im Schnitt ließ die Rapid-Defensive nur 6,8 Chancen pro Spiel für den Gegner zu und damit die wenigsten aller verbliebenen Viertelfinalisten.
Rapid-Goalie Niklas Hedl musste erst siebenmal hinter sich greifen und den Ball aus dem eigenen Netz holen. Nur der FC Chelsea hat bislang weniger Gegentreffer kassiert (sechs).
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Bild: GEPA