Koller kontert Scharner-Kritik: „Ihm ist vielleicht ein bisschen langweilig“

Ex-Nationalteamspieler Paul Scharner hatte zuletzt David Alaba in einem Interview mit dem Wettanbieter „bwin“ vorgeworfen, im Finish gegen Irland die taktische Vorgabe von Teamchef Marcel Koller ignoriert zu haben, während des Spiels auf die Linksverteidigerposition zu wechseln. „Es stimmt nicht“, betonte der ÖFB-Coach am Donnerstag. „Paul Scharner war ja nicht dabei.“

Grundsätzlich kann der Teamchef wenig mit der heftigen Kritik, die der von ihm 2012 aus dem Team eliminierte Ex-England-Legionär auch an ihm selbst geäußert hat, anfangen. „Er hat gesagt, wir werden uns nie für ein Turnier qualifizieren. Jetzt sucht er wieder etwas Neues. Es ist auch so, dass ihm vielleicht ein bisschen langweilig ist“, meinte Koller.

Koller äußert sich zur Kritik von Paul Scharner:

Scharner sehe sich in einer Reihe mit österreichischen Fußball-Größen wie Hans Krankl, Herbert Prohaska oder Toni Polster. Koller nannte in diesem Zusammenhang auch Alaba. Scharner dagegen habe in England den FA-Cup gewonnen, erinnerte der Schweizer an dessen größten Erfolg. „Das ist auch etwas, aber wir sollten das nicht zu wichtig nehmen.“

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