Kriechmayr nach Super-G sauer: „Zipft mich schon an“

Für Vincent Kriechmayr reichte es auch im zweiten Bormio-Rennen zu keinem Stockerlplatz. Der Sieger des letzten Super-G´s in Gröden musste sich nach Platz fünf gestern in der Abfahrt heute mit dem vierten Platz begnügen und zeigte sich im ORF-Interview sauer.

Während er gestern noch mit einem, durch einen Stein auf der Piste, ramponierten Ski hadern musste, zeigte sich der Oberösterreicher heute sehr selbstkritisch: „Es war eine bescheidene Leistung würde ich sagen. Vielleicht oben weg noch ganz okay, aber danach war es viel zu taktisch bei den Stellen wo ich mir gedacht habe, dass es vielleicht ein bisschen dreht. Das zipft mich schon an, dass ich ma da teilweise so angeschwitzt habe.“

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Odermatt in eigener Liga

Besser lief es für den Tiroler Raphael Haaser, der nach einer starken Fahrt auf Platz zwei (+0,98) landete. In einer eigenen Liga war Super-G-Dominator Marco Odermatt unterwegs, der sich mit einem beinahe perfekten Lauf weit von der Konkurrenz distanzieren konnte. Der Norweger Aleksandar Aamodt Kilde (+1,31) komplettierte das Podium.

„Mir kommt das sehr entgegen wenn es technisch anspruchsvoll, unruhig und eisig ist. Von dem her komme ich jedes Jahr wieder sehr gerne nach Bormio“, erkärt Haaser warum ihm die Stelvio, auf der er vor zwei Jahren schon Zweiter im Super-G war, so gut liegt. „Odi hat eine neue Zeitrechnung aufgemacht. Das war ein sensationeller Lauf. Hut ab“, so Haaser zum großen Rückstand auf den Schweizer. MIt Stefan Babinsky (+1,81) landete noch ein weiterer ÖSV-Läufer im Spitzenfeld (Platz 6).

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Bild: GEPA