„Man kennt ihn“: Ried kontert Kühbauer-Kritik nach Cup-Aus

Verlief die Cup-Halbfinal-Partie zwischen der SV Ried und dem LASK auf dem Grün durchwegs fair, fiel die Nachbetrachtung höchst emotional aus.

Auf die Frage, warum er vor den Heimfans gejubelt habe, antwortete ASK-Coach Dietmar Kühbauer: „Gegenfrage: Muss ich von der Tribüne angeschüttet werden?“ Prinzipiell habe man in Ried das Gefühl, nicht als Gegner, sondern als „Feind“ zu kommen.

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Kühbauer berichtete wie sein Stürmer Sasa Kalajdzic über Beleidigungen. Den verweigerten Handshake mit Ried-Trainer Maximilian Senft begründete er mit dessen Aktionen im Spiel. Demnach forderte der Ried-Coach seine Spieler zur Rudelbildung auf. „Da gibt es für mich kein Zurück mehr“, erklärte Kühbauer. Den Handschlag mit Senft werde es auch künftig nicht geben.

Rieder Spielweise sorgt wieder für Diskussion

Über Rieds Spielweise fand der Ex-Internationale keine guten Worte. Kühbauer („Gefühlt war der Ball 117 Minuten in der Luft“) monierte die andauernden Spielunterbrechungen bei den zahlreichen Standardsituationen und Einwürfen. Der Aufsteiger habe sicher eine „wunderbare Saison“ gespielt, meinte er. „Jeder kann spielen, wie er will. Ich persönlich diesen Fußball mein Leben lang nicht.“ Dies würden auch andere Trainer in der Liga so sehen.

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Senft sah seine Taktik den Stärken der eigenen Spieler angepasst. „Dafür werde ich mich nicht entschuldigen.“ Die Mannschaft des LASK habe ein Mehrfaches an Marktwert. „Wir sind in so einem Spiel der Underdog. Wenn du dann glaubst, dass du mit denselben Waffen wie der Gegner spielen kannst, wird es oft negativ ausgehen“, meinte Senft. Das Verhalten von Kühbauer könne er nicht verstehen, sagte Rieds Chefcoach. „Ich wollte das Ganze respektvoll beenden, der andere Trainer nicht.“ Torhüter Andreas Leitner sagte zum Disput: „Da braucht man nichts dazu sagen, man kennt ihn (Kühbauer, Anm.).“

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(APA/Red.)

Beitreagsbild: GEPA.