Markus Schopp: „Der Unterschied war die Intensität und Überzeugung bei Standardsituationen“

via Sky Sport Austria
  • Thomas Grumser: „Wir haben den positiven Trend fortgeführt“
  • Matthäus Taferner: „Ich spiele einfach drauf los“
  • Matthias Maak: „Wir haben alles in die Waagschale geworfen und es war nicht so unverdient“
  • Alfred Tatar über Taferner: „Er ist für die Situation der Innsbrucker Gold wert, weil er diese Unbekümmertheit mitbringt“

FC Wacker Innsbruck gewinnt gegen TSV Prolactal Hartberg mit 1:0. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

1:0 (1:0)

Schiedsrichter: Harald Lechner

(Trainer ):
…über den Sieg: „Es war verdient, wenn auch glücklich, weil es durch seine Standardsituation war.“

…über seine Gefühlslage: „Es war natürlich wichtig für uns. Wir haben es am Tivoli noch nicht so geschafft, wie wir uns das vorstellen. Auswärts waren die Leistungen gut. Ich bin der Meinung, dass die Leistungen auch vor dem Altach-Spiel schon gut waren. Heute haben wir den positiven Trend fortgeführt. Wir wissen genau, dass noch drei sehr schwierige Spiele auf uns warten.“

…über Matthäus Taferner: „Ich finde, dass er ein sehr spannender Spieler ist. Und er ist gescheit genug, das einzuordnen und dass er genau weiß, dass das eine gute Momentaufnahme ist. Aber da mache ich mir keine Sorgen bei ihm, da er schon sehr weit ist für sein Alter.“

…über die Karten im Abstiegskampf: „Wir haben nun definitiv die besseren als vor dem Spiel. Das war unser Ziel und das haben wir geschafft. Wichtig ist, dass wir auf uns schauen können und es aus eigener Kraft schaffen können.“

():
…über das Spiel: „Wir haben alles in die Waagschale geworfen und ich glaube, es war nicht so unverdient.“

…über den Sprung auf den vorletzten Tabellenrang: „Das ist einmal eine Momentaufnahme. Wir müssen trotzdem alles geben, damit wir in der Liga bleiben. Ich glaube, mit den zwei Siegen haben wir Moral bewiesen und sicher positive Energie getankt.“

…über seinen Torjubel, bei dem er zu Athletiktrainer Elias Braunhofer lief: „Wir sind gestern auf die glorreiche Idee gekommen, dass er sich, wenn ich ein Tor mit dem Kopf erziele, die Haare schneiden muss.“

():
…über das Spiel: „Wir haben jetzt gezeigt, dass wir nicht nur gut spielen, sondern die Spiele auch gewinnen können. Wir haben uns gegen Mattersburg und Altach nicht belohnt und haben jetzt die letzten zwei Spiele wieder super Leistungen gezeigt und zwei Siege geholt.“

…über seine Leistung: „Es freut mich natürlich sehr. Ich spiele einfach drauf los. Jeder weiß, dass ich noch jung bin. Ich habe keinen Druck und es freut mich, wenn es aufgeht.“

(Geschäftsführer Sport ):
…über die Gerüchte, dass er Sportdirektor bei Rapid werden könnte: „Fakt ist, dass ich mich nirgends angeboten habe oder mich selber ins Spiel gebracht habe. Und ich habe auch gesagt, dass ich zu dem Thema keine Stellungnahme abgebe, weil jetzt einfach die Situation bei Wacker Innsbruck viel wichtiger ist.“

…auf die Nachfrage, ob das heißt, dass er bei Wacker Innsbruck bleibt, egal wie es ausgeht: „Das heißt, dass ich zu diesem Thema einfach keine Stellungnahme abgeben und Wacker Innsbruck jetzt die Nummer 1 ist.“

(Trainer ):
…über das Spiel: „Wir hatten unsere Möglichkeiten. Aber ich glaube, der Unterschied war heute die Intensität und Überzeugung bei Standardsituationen. (…) Mir hat diese letzte Überzeugung gefehlt, wenn die Bälle mal vor unsere Füße gefallen sind, einfach das Ding fertig zu machen.“

(Sky Experte):
…über Innsbrucks Matthäus Taferner: „Du kommst in diese Mannschaft hinein, die teilweise verunsichert ist, die Abläufe so in sich aufgenommen hat. Und jetzt kommt einer, der ist so wie der Fehler im System. Der rennt, spielt, macht, ist begeistert und bringt Energie. Und das ragt sofort heraus. Interessant wird sein, wie er in ein bis zwei Jahren da ist. Wenn er sozusagen gelernt hat, wie die anderen. Wenn dieses unbekümmerte Element einmal wegfällt. Jetzt ist er für die Situation der Innsbrucker Gold wert, weil er diese Unbekümmertheit mitbringt.“

(Sky Experte):
…über Hartberg: „Sie sind im Frühjahr nicht in der Lage teilweise auch gute Leistungen in dementsprechende Resultate umzumünzen. Und das ist momentan das größte Problem von Hartberg.“