Mehr als vier Stunden! Erstes Klopp-Gespräch mit DFB-Spitze
Jürgen Klopp hat sich in New York erstmals persönlich mit der DFB-Spitze getroffen. Der Wunschkandidat für den Bundestrainer-Posten verhandelte mehrere Stunden mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke.
Die Gespräche über die Nachfolge von Julian Nagelsmann nehmen damit konkrete Formen an. Klopp gilt weiterhin als klare Wunschlösung des DFB.
Im Ringen um den vakanten Bundestrainer-Posten ist es zum ersten direkten Treffen zwischen Jürgen Klopp und der DFB-Führung gekommen. Nach Informationen der Bild traf sich der frühere Trainer des FC Liverpool und von Borussia Dortmund am Freitagnachmittag Ortszeit in New York mit Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke. Sky Sport hatte zuvor die bevorstehenden Gespräche enthüllt.
Fotos zeigen Klopp gemeinsam mit seinem Berater Marc Kosicke vor dem Hotel. Auch Neuendorf und Watzke wurden bei ihrer Ankunft mit Reisegepäck fotografiert. Die Zusammenkunft soll sich über mehr als vier Stunden erstreckt haben. Bereits zuvor war die DFB-Spitze für die angekündigten Vertragsgespräche in die USA gereist. Neuendorf und Watzke waren aus Frankfurt nach New York geflogen, um die Details einer möglichen Zusammenarbeit mit Klopp zu besprechen.
Klopp ist bereit für den Bundestrainer-Job
Klopp hält sich derzeit wegen seiner Tätigkeit als WM-Experte für MagentaTV in den USA auf. Der 59-Jährige hatte in den vergangenen Tagen mehrfach signalisiert, dass er grundsätzlich bereit ist, das Amt des Bundestrainers zu übernehmen.
Nach Sky Sport Informationen soll Klopp einen langfristigen Vertrag bis zur Weltmeisterschaft 2030 erhalten. Auch die Gehaltsstruktur soll bereits weitgehend besprochen worden sein.
Vor einer offiziellen Einigung steht allerdings noch ein wichtiger Schritt aus. Klopp besitzt bei Red Bull einen Vertrag als Head of Global Soccer bis 2029. Die abschließenden Verhandlungen zwischen dem DFB und Red Bull sind für Anfang nächster Woche in New York zwischen Watzke und Oliver Mintzlaff geplant. Dem Vernehmen nach sind alle Parteien an einer Lösung interessiert.
