Michael Liendl: „Wir haben eine gewisse Qualität am Platz, die schwer zu verteidigen ist“

via Sky Sport Austria
  • Markus Schopp: „Es wird immer problematisch, wenn man glaubt, man ist gut und verliert“
  • Ferdinand Feldhofer: „Wir haben es verabsäumt, dass wir höher gewinnen“
  • Rene Swete: „Es muss eine Entwicklung stattfinden“
  • Marc Janko: „Vizinger hatte einen tollen Einstand“
  • Anton Pfeffer: „Der WAC hat seine Partie gnadenlos runtergespielt“

 

Der RZ Pellets WAC schlägt den TSV Prolactal Hartberg mit 2:0. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

 

TSV Prolactal Hartberg – RZ Pellets WAC, 0:2 (0:0)

Schiedsrichter: Josef Spurny

 

Markus Schopp (Trainer TSV Prolactal Hartberg):

…nach dem Spiel: „Ich kann nach den letzten beiden Spielen nicht sagen, dass alles toll ist. Wir haben es heute relativ gut hinbekommen und uns nicht belohnt. Wir haben wieder verloren, es wird immer problematisch, wenn man glaubt, man ist gut und verliert. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um die richtigen Schlüsse zu ziehen, wir müssen in der letzten Zone viel entschlossener sein, in der Defensive die Dinge frühzeitiger unterbinden, teilweise war es sehr gut und dann wieder nachlässig.“

 

Rene Swete (Tormann TSV Prolactal Hartberg):

…nach dem Spiel: „Ich glaube, dass es ein klassisches 0:0-Spiel war. Wer das erste Tor macht, in diese Richtung wird die Partie kippen. Wir müssen daran arbeiten, dass wir Sachen konsequenter verteidigen. Wir machen es über einen Großteil des Matches relativ gut, aber haben Phasen, wo es nicht genug ist. WAC ist eine Mannschaft mit enormer Qualität, der Pass von Michi Liendl ist überragend, vielleicht kann man da schon davor besser verteidigen. Jetzt stehen wir da wie am Donnerstag nach dem Spiel in Polen, es war ganz in Ordnung, aber wieder mit nichts. Schön, wenn wir brav spielen, aber das bringt uns nichts. Es muss eine Entwicklung stattfinden, wir wollen uns ja verbessern, da gehört dazu, dass man solche 50:50-Partien Unentschieden spielt oder sogar gewinnt.“

 

Ferdinand Feldhofer (Trainer RZ Pellets WAC):

…nach dem Spiel: „Wir haben (in der Halbzeit) ein bisschen nachjustiert und dann eigentlich ganz seriös gespielt bis zum 2:0. Ich bin sehr zufrieden mit dem Sieg, die drei Punkte heute waren wichtig. Das bringt Ruhe und Sicherheit. Wir haben es dann verabsäumt, dass wir höher gewinnen. Matthäus Taferner ist eine heiße Aktie in Österreich unter den jüngeren Spielern. Wir wissen, was wir an ihm haben. Man muss dem Jungen auch Zeit geben. Er hat eine tadellose Leistung geboten. Ich bin mit allen meinen fünf Stürmern extrem glücklich. Michael Liendl ist schon lange im Geschäft und ein emotionaler Typ, das passt. Ich habe da nichts Besonderes vermerkt. Vom Kader her bin ich sehr glücklich. Die zweite Hälfte war eine gute durchschnittliche Leistung, wir können noch viel besser sein.“

 

Matthäus Taferner (RZ Pellets WAC):

…nach dem Spiel: „Wir haben unsere Chancen gemacht, zumindest zwei, wir hätten mehr machen können. Es war ein mutiger Schritt nach Dresden, ich habe viel dazu gelernt, es hat sich ausgezahlt. Im Winter bin ich nach Innsbruck zurück und habe Spielpraxis gesammelt, das hat gut getan.“

 

Michael Liendl (RZ Pellets WAC):

…nach dem Spiel: „In der zweiten Halbzeit war es recht souverän gespielt von uns. Wir haben eine gewisse Qualität am Platz, die schwer zu verteidigen ist. Die Qualität kommt am Ende nur auf den Platz, wenn jeder alles gibt und extrem viel Energie auf den Platz bringt. Das kommt nicht von allein. Beim Spiel gegen den LASK hoffe ich auf ein Spektakel, es wird sicher ein intensives Spiel.“

 

Marc Janko (Sky Experte):

…über das Spiel: „Am zweiten Spieltag darf man nicht zu viel loben, Vizinger hatte einen tollen Einstand, für mich ist er eine hoch interessante Personalie, ich bin gespannt auf die nächsten Spiele.“

 

Anton Pfeffer (Sky Experte):

…über das Spiel: „Der WAC hat gut begonnen und irgendwo hat man das Gefühl gehabt, dass da nichts mehr passieren kann. Hartberg hat es immer wieder versucht, das muss man der Mannschaft hoch anrechnen, aber letztendlich ist heute nichts gegangen, weil der WAC seine Partie gnadenlos runtergespielt hat.“