„Verschwörungstheorien der Premier League“ – Rundumschlag von ManCity-Boss
Manchester Citys Geschäftsführer Ferran Soriano hat das Verfahren gegen seinen Klub als das Ergebnis einer „Verschwörungstheorie der Premier League“ bezeichnet und ist überzeugt, dass es keinerlei Sanktionen geben wird. ManCity verfüge über „unwiderlegbare Beweise“, die die eigene Unschuld belegen sollen, behauptete Soriano in einer Videobotschaft an die Belegschaft des Klubs.
Zuvor hatte die Premier League mitgeteilt, dass ManCity im Finanzskandal wegen schwerwiegender Verstöße offiziell in den meisten Anklagepunkten für schuldig befunden worden sei. Es drohen heftige Sanktionen: Von einer hohen Geldstrafe bis hin zum Zwangsabstieg oder der Aberkennung einiger Titel ist alles denkbar.
Manchester City geht in die Offensive
„Das Verfahren dauert schon so lange an, dass man sich vor Augen führen muss: Der gesamte Fall der Premier League gegen uns basiert auf einer einzigen falschen Anschuldigung – nämlich der Behauptung, das Privatvermögen des Eigentümers sei auf geheime Weise über Sponsoren aus Abu Dhabi in den Verein geflossen“, sagte Soriano: „Das entspricht schlicht nicht der Wahrheit. Der Premier-League-Kommission wurden unwiderlegbare Beweise vorgelegt, die belegen, dass dies weder möglich war noch tatsächlich stattgefunden hat.“
Kontoauszüge, Belege für Geldtransfers, Zeugenaussagen und weitere Unterlagen würden „zweifelsfrei belegen, dass das Geld nicht vom Eigentümer stammte. Jeder weitere falsche Vorwurf, der gegen uns erhoben und aggressiv öffentlichkeitswirksam verbreitet wurde, geht auf diese einfache, zentrale und völlig unbegründete Anschuldigung zurück.“
