Nach 0:3-Fehlstart: Medvedev nimmt erste Wien-Hürde
Nach Alexander Zverev und Carlos Alcaraz am Vortag hat auch die Nummer drei des Wiener Stadthallenturniers, Daniil Medvedev, die erste Hürde genommen.
Der 30-jährige Russe feierte am Mittwoch gegen den Spanier Daniel Merida seinen 50. Saisonsieg und gewann nach 87 Minuten 7:6(5),6:1. Der Wien-Sieger von 2022 überwand im ersten Satz einige Probleme, dann war er aber eine Klasse für sich.
„Es ist ein viel langsamerer Court als in Almatys, es war daher ein bisschen schwer zu Beginn, mich daran zu gewöhnen“, meinte Medvedev in Erinnerung an seinen vierten Titelgewinn allein in diesem Jahr nach Brisbane, Dubai und Hangzhou. Es war übrigens die erste Titelverteidigung in seiner Karriere und der insgesamt 25.
Medvedev, der vor drei Wochen im Peking-Semifinale gegen Novak Djokovic wegen eines ins Publikum geschlagenen Balls disqualifiziert worden war. Er geriet in Satz eins rasch 0:3 in Rückstand. Er schaffte dann bei 3:5 ein zweites Rebreak zum 4:5 und verwandelte im Tiebreak einen 3:5-Rückstand in ein 7:5. Im zweiten Durchgang hatte der ehemalige Weltranglisten-Erste, der seinen Platz bei den ATP Finals schon so gut wie sicher hat, dann leichtes Spiel. Im Achtelfinale trifft Medwedew nun auf den Briten Cameron Norrie.
