Nach Altach-Abschied: Prietl beendet Karriere
Nach 13 Jahren als Fußballprofi ist Schluss: Ex-Altach-Profi und –Deutschland-Legionär Manuel Prietl beendet seine aktive Karriere.
„Ich habe mich dazu entschieden habe meine aktuelle Karriere als Fußballprofi zu beenden. Diese Entscheidung war von vielen Gedanken und Gefühlen begleitet, doch für mich ist es jetzt der richtige Zeitpunkt um ‚Tschüss‘ zu sagen“, erklärt der Mittelfeldspieler via Instagram das Ende seiner aktiven Laufbahn und bedankt sich abschließend nochmals bei seiner Familie sowie seinen Vereinen.
Über Gleinstätten und die Kapfenberger Jugend kam Prietl bei Hartberg und Mattersburg im österreichischen Profifußball an. Seinen Höhepunkt erlebte der ehemalige U21-Teamspieler aber ab 2016 sieben Jahre lang bei Arminia Bielefeld. Dort stieg er nicht nur zum Vize-Kapitän auf, sondern bejubelte auch den Sprung in die Bundesliga mit eindrucksvollen Leistungen. In der Aufstiegssaison 2019/20 kürte ihn der „Kicker“ sogar zum besten defensiven Mittelfeldspieler der 2. deutschen Bundesliga. Auch in der höchsten Spielklasse eroberte sich Prietl zwischenzeitlich den Status als laufstärkster Spieler der gesamten deutschen Bundesliga – vor Bayern-Profi Joshua Kimmich.
Schwere Verletzung trübt Abschiedssaison
Seine letzte Station in Altach wurde hingegen von einer schweren Verletzung überschattet. Wegen eines Kreuzbandrisses absolvierte Prietl nur vier Einsätze für das erste Team der Vorarlberger. Sein achtminütiger Auftritt gegen den Wolfsberger AC am 4. Mai bleibt damit der letzte seiner Karriere.
Prietl im April über Comeback: „Bin extrem dankbar“
„Der Fußball wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Ich freue mich auf das was kommt und bin offen für neue Herausforderungen!“, erklärt Prietl nun zum endgültigen Abschied. Zu diesem gratuliert auch ManCity-Torhüter und Ex-Bielefeld-Mitspieler Stefan Ortega, der Prietl als „Pferdelunge“ würdigt.
(Red.)
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