Austria Cup

Nach Cup-Aus: Austria hofft auf „Flaschenöffner“ Derby

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Der erhoffte Trainereffekt blieb beim Debüt von Interimscoach Max Uhlig bei der Wiener Austria aus. Die Veilchen schieden am Dienstag vor dem Wiener Derby (ab 16:30 Uhr LIVE auf Sky Sport Austria – streame das Spiel mit WOW live!) im ÖFB-Cup-Achtelfinale gegen den TSV Hartberg im Elfmeterschießen aus.

Die Austria begann gegen die Oststeirer mit einer hohen Intensität vielversprechend und ging durch Johannes Eggestein verdient in Führung. Doch dann verfielen die Violetten im ersten Spiel nach der Ära Stephan Helm in alte Muster, die gezeigte Spritzigkeit wandelte sich in Inaktivität. Es folgte eine spielerisch überschaubare Vorstellung, die in einer bitteren 3:5-Niederlage im Elferschießen mündete. „Dass wir nicht mehr in die Aktivität gekommen sind, muss man ankreiden“, sagte Uhlig. „Es war aber nicht alles schlecht.“

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Austria überzeugte nur 30 Minuten

Besonders die erste halbe Stunde imponierte dem 33-Jährigen. „Dass sie es können, hat man gesehen. Jetzt geht es darum, es von 30 auf 90 Minuten auszudehnen.“ Eggestein sah Potenzial für die kommenden Wochen. „Ich würde nicht zustimmen, dass der Trainereffekt ausgeblieben ist“, sagte der Deutsche. Es seien einige Dinge angepasst worden, das habe man nach nur zwei Tagen unter Uhlig schon gesehen. „Da hat Max was in der Mannschaft bewegen können. Wir haben sehr dominant mit dem Ball gespielt und uns viele klare Torchancen herausgespielt. Jetzt müssen wir uns dafür belohnen.“

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Nach der vierten Niederlage hintereinander richtet sich der violette Fokus nun ganz auf die Liga. Als Tabellenvorletzter müssen Erfolgserlebnisse her, was derzeit aber besonders schwerfällt. „Dass die Situation durch das Ausscheiden nicht einfacher wird, ist jedem bewusst. In dieser Woche ist die Devise, dass wir das so schnell wie möglich abhaken“, kündigte Uhlig an.

Derby als Flaschenöffner

Die Austria-Fans hatten nach dem Schlusspfiff eine klare Forderung: „Wir wollen den Derbysieg“, hallte es von den Rängen in Wien-Favoriten. Aber: Wenn man es am Papier analysiert, spricht nicht so viel für die Austria, bekannte der Neo-Coach. „In dieser Situation bringt es aber nicht so viel, über Tabellenkonstellationen oder Favoritenrollen zu sprechen. Wir wissen, dass das Derby immer ganz eigene Gesetze hat.“

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Eggestein sieht das Duell gegen den Tabellenführer als möglichen Flaschenöffner. „Das Derby ist eine gute Möglichkeit, das Ruder rumzureißen und die Stimmung in eine andere Richtung zu bringen“, sagte er. Reinhold Ranftl schaffte es im Cup angeschlagen nicht in den Kader, könnte gegen Rapid aber als Rechtsverteidiger der neuen Viererkette zurückkehren. „Wir haben das so entschieden, damit er am Sonntag fix ein Thema ist. Ich rechne stark damit, dass er zurückkommt“, betonte Uhlig.

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