Nach Sturm-Gerücht: Auch internationales Interesse an ÖFB-Youngster
Ein junger österreichischer Offensivspieler weckt aktuell das Interesse diverser Teams aus dem In- und Ausland. FAC-Profi Oluwaseun Adewumi soll im Fokus des SK Sturm Graz stehen, allerdings auch von einer Vielzahl internationaler Teams umworben werden.
Der Neo-U19-Teamspieler wurde zuletzt von Ex-Zweitliga-Trainer Rolf Landerl mit den Grazern in Verbindung gebracht. Laut Adewumis Berateragentur SBE Management gibt es allerdings auch Anfragen weiterer österreichischer Teams sowie von Vereinen aus dem Ausland: „Es gibt laufend Anfragen. Für einen U19-Nationalspieler kommt er schon auf sehr viele Profi-Einsätze“, erklärt Berater Sertan Günes. Unter anderem gebe es auch Angebote von italienischen Serie-A-Teams, sowie Anfragen aus der Schweiz, Tschechien, der Slowakei und Lettland: „Er kann in jedem Spiel gefährlich werden. Besonders bei einem spielstarken Verein kommt er gut zur Geltung.“
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Sturm soll sich bereits im Winter um den flexibel einsetzbaren Spieler bemüht haben, ein Wechsel kam jedoch nicht zustande. In der laufenden Saison bestritt der Ex-Rapid-Jugendspieler indes bereits 22 Pflichtspiele. Mit dem jüngsten seiner drei Treffer leitete er zuletzt den FAC-Sieg über St. Pölten ein: „Er ist schnell über die zweite Mannschaft des FAC hinaufgekommen und kann nicht nur als klassischer Flügel, sondern auch als ergänzender zweiter Stürmer funktionieren“, erklärt Günes.
Nominierung von Rangnick für Talente-Lehrgang
Die Fähigkeiten des Offensivspielers nahm auch schon ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick unter die Lupe. Adewumi war für den Perspektiv-Lehrgang im Vorjahr nominiert. Dabei standen Talente der Jahrgänge 2004 bis 2007 besonders im Fokus: „Beim Perspektiv-Lehrgang des Nationalteams gab es ein gutes Feedback von Teamchef Ralf Rangnick. Er schätzt solche High-Pressing-Spieler“, sagt der Berater. Darüber hinaus debütierte der Zweitliga-Profi im Februar für das U19-Nationalteam gegen Italien, im aktuellen Kader der EM-Qualifikation steht er auf Abruf.
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(Red.)
Beitragsbild: GEPA.
