Nach vier Siegen zum Saisonstart: Nächste NFL-Niederlage für Bills
MVP Josh Allen und die Buffalo Bills sind nach ihrem blitzsauberen Start in die NFL-Saison aus dem Tritt geraten.
Das ambitionierte Team aus dem Bundesstaat New York kassierte beim 14:24 bei den Atlanta Falcons die zweite Niederlage nacheinander. In der vergangenen Woche hatten die Bills bereits gegen die New England Patriots verloren. Nach sechs Spielen in der National Football League stehen sie nun bei vier Siegen und zwei Niederlagen.
In Atlanta blieb auch Quarterback Allen, in der vergangenen Saison zum wertvollsten Spieler der NFL gewählt, unter seinen Möglichkeiten. Zwar warf er zwei Touchdownpässe, ihm unterliefen aber auch zwei Interceptions, zudem wurde er von der Falcons-Defensive viermal zu Boden gerissen. Für das Highlight der Partie sorgte diesmal nicht der Spielmacher, sondern Running Back Bijan Robinson, der die Defensive der Bills durchbrach und beinahe über das gesamte Feld (81 Yards) zum Touchdown lief.
„Wir werden uns um die Offensive, die Defensive und die Special Teams kümmern“, kündigte Bills-Coach Sean McDermott vor dem kommenden spielfreien Wochenende an. Die Pause soll dem Neustart dienen: „Wir müssen von vorne anfangen, das Problem lösen und uns den Arsch aufreißen, um es zu schaffen.“ Quarterback Allen übte Selbstkritik. „Ich muss besser werden“, sagte der 29-Jährige und gab zu: Die Niederlage werde ihn die kommenden zwei Wochen beschäftigen. „Es gibt eine Menge zu klären.“
In der zweiten Partie am Columbus Day zwischen den Chicago Bears und den Washington Commanders (25:24) ragte Ersatz-Kicker Jake Moody heraus. Vier Field Goals und einen Extrapunkt steuerte Moody zum Auswärtssieg der Bears bei. Der 25-Jährige war erst am Spieltag für den verletzten Cairo Santos ins Team gerutscht. Nach Ablauf der Spielzeit verwandelte er sein letztes Field Goal aus 38 Yards zum Sieg.
Lions-Safety Branch für ein Spiel gesperrt
Brian Branch von den Detroit Lions ist für seinen Ausraster nach der Partie bei den Kansas City Chiefs von der National Football League (NFL) für ein Spiel gesperrt worden. Der Safety, Teamkollege des deutsch-amerikanischen Wide Receivers Amon-Ra St. Brown, hatte nach der 17:30-Niederlage am Sonntag die Nerven verloren, Kansas‘ JuJu Smith-Schuster ans Helm-Gitter geschlagen und damit ein Handgemenge unter den Spielern ausgelöst.
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Jon Runyan, Vizepräsident der Liga, tadelte Branchs Verhalten, das „ein schlechtes Licht auf die NFL“ werfe „und in unserem Spiel nichts zu suchen hat“. Zuvor hatte Lions-Coach Dan Campbell bei Andy Reid, Cheftrainer der Chiefs, um Entschuldigung gebeten. „Ich liebe Brian Branch, aber was er getan hat, ist unentschuldbar und wird hier nicht akzeptiert. So etwas machen wir nicht, so geht das bei uns nicht“, sagte Campbell.
Branch (23) wird den Lions, die bei vier Siegen und zwei Niederlagen stehen, am kommenden Montag (Ortszeit) gegen das Top-Team der Tampa Bay Buccaneers (5:1) fehlen. Er selbst sieht sein Fehlverhalten („kindisch“) ein, rechtfertigt sich aber mit angeblich ständigen Provokationen seines Gegenspielers Smith-Schuster.
(SID).
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