VIENNA,AUSTRIA,04.NOV.20 - SOCCER - UEFA Europa League, group stage, SK Rapid Wien vs Dundalk FC, preview, press conference Rapid. Image shows manager Christoph Peschek (Rapid). Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

Peschek schließt Notverkäufe bei Rapid aus

via Sky Sport Austria

Rapid hat am Donnerstag im Heimspiel gegen Molde die Chance auf den Einzug ins Sechzehntelfinale der Fußball-Europa-League. Der Aufstieg in die K.o.-Phase wäre nicht nur aus sportlicher Sicht reizvoll, er hätte auch einen angenehmen finanziellen Nebenaspekt. In diesem Fall wäre nämlich von der UEFA eine zusätzliche Prämie in siebenstelliger Höhe zu erwarten.

Das vergangene Geschäftsjahr wurde mit einem Minus von knapp 200.000 Euro abgeschlossen, für 2020/21 rechnet der Wiener im Worst Case mit einem Schaden in zweistelliger Millionenhöhe.

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Daher sind in der anstehenden Winter-Transferzeit keine großen Investitionen zu erwarten und Abgänge nicht ausgeschlossen, selbst wenn es zusätzliches UEFA-Geld geben sollte. “Wir handhaben es wie immer – wir wollen auf alle Szenarien vorbereitet sein. Definitiv wird es aber keine Notverkäufe geben”, meinte Peschek.

Rapids Heimstärke als Trumpf im “Finalspiel gegen Molde

Weit prekärer als bei Rapid ist die Lage bei der Austria, die 2019/20 ein Minus von 18,8 Millionen Euro erwirtschaftete und auf einem Schuldenberg von 78 Millionen Euro sitzt. Peschek meinte zur drohenden Insolvenz der Favoritner: “Das Wiener Derby ist das meistgespielte auf dem europäischen Kontinent und für Österreichs Fußball-Kultur prägend. Jeder Sieg gegen den Erzrivalen ist emotional etwas ganz Besonderes, daher hoffe ich, dass wir noch möglichst viele Siege auf dem grünen Rasen erleben dürfen.

(APA)

Bild: GEPA