Peschek zu Wawra-Rückkehr: „Im Moment kein Thema“

Tino Wawra wird vorerst nicht zu Blau-Weiß Linz zurückkehren. Das bestätigte Geschäftsführer Christoph Peschek nach dem Spiel in der 32. Runde der ADMIRAL Bundesliga gegen die Wiener Austria (Spielbericht + VIDEO-Highlights). Eine Rückkehr des ehemaligen Linzer Sportdirektors zu einem Ex-Klub ist demnach „kein Thema“.

Nach dem Aus von Wawra im Zuge des sportlichen Umbruchs beim SKN St. Pölten Anfang Mai kamen Gerüchte über eine Rückkehr nach Linz auf. Diesen schob Peschek nun einen Riegel vor: „Wir schätzen den Tino und stehen immer wieder im Austausch. Allerdings ist es so, dass wir einen Sportdirektor haben. Der Christoph Schösswendter macht das sehr gut, hat eine Sportmanagement-Ausbildung, hat eine Trainerlizenz. Er bringt sehr viel im Gesamtpaket viel“, so der Geschäftsführer am Sky-Mikro.

Peschek nennt vor allem wirtschaftliche Gründe, die gegen eine Verpflichtung von Wawra spechen würden: „Wir haben jetzt mit dem Daniel Rozsa auch eine Scoutingabteilung gegründet. Und auch hier gilt: Wir können nur einem Schritt nach dem anderen setzen. Insofern ist im Moment die wirtschaftliche Situation nicht so, dass wir zusätzliche Positionen – zum Beispiel für einen Kaderplaner und Scout, was predästiniert wäre für den Tino – besetzen können.“

Wawra „im Moment kein Thema, aber…“

Eine Rückkehr zu Blau-Weiß in der Zukunft wollte der Geschäftsführer zumindest nicht komplett ausschließen: „Im Moment ist es kein Thema. Aber noch einmal, wir schätzen den Tino sehr. Er hat eine hohe Qualität. Ich bin auch sehr zuversichtlich, dass es nur eine Frage der Zeit sein wird, bis er bei einem anderen Verein unterkommt. Aber im Moment gilt es Schritt für Schritt in der Entwicklung zu gehen und achtsam zu sein, dass wir uns nicht selbst überdribbeln. Daher ist es keine Entscheidung gegen den Tino. Sondern im Moment ist die budgetäre Situation einfach so, dass es darum geht, noch in die Mannschaft zu investieren“.

Wawra wechselte im Sommer 2023 nach dem Aufstieg der Linzer in die ADMIRAL Bundesliga für den damaligen Ligakonkurrenten St. Pölten. Mit dem SKN verpasste Wawra die Meisterschaft in der ADMIRAL 2. Liga und den anvisierten Aufstieg in die höchste Spielklasse deutlich. Nach einer Negativserie verkündeten Sport-Geschäftsführer Jan Schlaudraff und Wawra ihr aus beim niederösterreichischen Hauptstadtklub, Cheftrainer Philipp Semlic folgte nur kurz später.

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(Red.) / Bild: GEPA