Rapid-Coach Klauß: „Das war ein wichtiger Schritt“

Der SK Rapid steht nach dem Weiterkommen gegen Trabzonspor im Playoff der UEFA Europa League. Damit spielen die Hütteldorfer definitiv in einer Ligaphase, ob es die Europa League oder Conference League wird, zeigt sich in den kommenden zwei Spielen gegen Playoff-Gegner SC Braga, die sich gegen Servette Genf durchsetzten.

Für Rapid-Coach Robert Klauß ist das Weiterkommen verdient. „Jetzt sind wir einfach nur glücklich, dass wir aufgestiegen sind. Ich glaube, in Summe ein gutes Spiel, wo wir schon in der ersten Halbzeit in Führung gehen müssen. Dann läuft es auch ruhiger, entspannter. Man hat gemerkt nach dem Tor war alles gut, es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben grundsätzlich an uns geglaubt während des Spiels. Wir hatten die Erfahrung aus dem Hinspiel, dass wir hinten raus auch noch zulegen können und das hat uns schon geholfen.“

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Von einem Meilenstein wollte Klauß nicht reden. „Meilenstein ist ein sehr großes Wort: Es gibt wichtige Schritte in einer Entwicklung, finde ich. So ein Spiel zu gewinnen und vor allem sich zu qualifizieren für eine europäische Gruppenphase ist ein wichtiger Schritt. Wir haben sehr guten Fußball gespielt, trotzdem muss man sagen, hatte wir zu wenig den Ball. Wenn wir den öfter haben, kriegen wir noch mehr Situationen, beschäftigen den Gegner noch mehr. Aber ich will nicht zu kritisch sein.“

Rapid-Torschütze und Kapitän Matthias Seidl will sich unbedingt für den zweitgrößten UEFA-Klubbewerb qualifizieren: „Extreme Freude, das Stadion haben wir richtig gespürt. Wir freuen uns, dass wir international dabei sind und wollen jetzt natürlich auch in die Europa League einziehen.“

Trabzonspor-Trainer Abdullah Avci steht unter großer Kritik nach dem Europa League-Quali-Aus: „Wir entschuldigen uns bei unseren Fans. Der Gegner war viel besser als wir, das haben wir gesehen. Meine Telefonnummer wurde auf Twitter veröffentlicht, das sollte nicht sein. Das sind keine richtigen Fans. Es wird emotional, ich habe Kinder. Wir werden auf jeden Fall wieder besser spielen. Wenn die Disziplin nicht aufs Feld gebracht wird, können wir natürlich nicht gewinnen.“

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(Red./APA)/Bild: GEPA