Ried und WAC meistern Cup-Auftakthürde
Bundesliga-Aufsteiger SV Ried und Titelverteidiger Wolfsberger AC stehen in der zweiten Runde des ÖFB-Cups.
Etwas Mühe, am Ende aber doch souverän gewonnen: Titelverteidiger WAC ist am Freitag nach einem 1:1-Pausenstand mit einem 3:1-Erfolg beim Fußball-Regionalligisten Spielgemeinschaft SV Wallern/St. Marienkirchen in die neue ÖFB-Cup-Saison gestartet. Der aus Hartberg gekommene Donis Avdijaj setzte gleich in seinem ersten Pflichtspiel für die Kärntner in der Offensive wichtige Akzente und traf doppelt (25., 49.). Für den Schlusspunkt sorgte Dejan Zukic (86.).
„Sie waren sehr lästig, haben am Rande der Legalität gespielt. Der Schiedsrichter war überfordert, deshalb können wir nur froh sein, dass sich keiner verletzt hat und wir drübergekommen sind“, resümierte WAC-Trainer Dietmar Kühbauer im ORF-Interview. Spielerisch habe sich seine Truppe auf Kunstrasen „nicht so gut“ präsentiert. „Wenn wir so auftreten, werden wir uns schwer tun, irgendwen zu schlagen“, meinte der Burgenländer.
Ried setzt sich klar durch
Zwischenzeitlich war dem gastgebenden Außenseiter kurz vor dem Pausenpfiff durch einen Kopfball von Philipp Mitter der Ausgleich geglückt. Thierno Ballo leitete beide Treffer von Avdijaj ein. Keine Blöße gab sich auch Aufsteiger SV Ried. Beim burgenländischen Regionalliga-Aufsteiger SC/ESV Parndorf siegten die Oberösterreicher 5:0. Mark Grosse, der beste Spieler der vergangenen Zweitligasaison, schnürte einen Doppelpack (35., 90./Freistoß), wie auch Joris Boguo (74., 86.). Daneben trug sich auch Abwehrroutinier Michael Sollbauer (82.) in die Schützenliste ein.
Zweitligist FAC setzte sich klar mir 4:0 bei Donaufeld durch. Im Regionalligaduell zwischen Reichenau und Hohenems war Reichenau mit 4:1 siegriech.
Das Duell zwischen Regionalligist Kremser SC und SKU Amstetten ging nach einem 1:1-Endstand nach Verlängerung ins Elfmeterschießen. Dort setzte sich der niederösterreichische Zweitligist mit 3:2 durch.
(Red./APA) / Bild: GEPA
