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Rose entschuldigt sich bei Posch für Thurams Spuckattacke

via Sky Sport Austria

Borussia Mönchengladbachs Trainer Marco Rose hat sich für die Spuckattacke seines Stürmers Marcus Thuram beim 1:2 gegen 1899 Hoffenheim entschuldigt.

In seinem ersten Statement nach dem Spiel fand Rose deutliche Worte. “Ich möchte mich im Namen des gesamten Vereins entschuldigen. Das gehört einfach nicht auf den Fußballplatz. Das geht weit über die Grenzen hinaus. Da sind ihm die Sicherungen durchgebrannt”, sagte der frühere Salzburg-Coach auf der Pressekonferenz.

Spuckattacke an Posch bei Hoffenheim-Sieg

Thuram hatte seinem österreichischen Gegenspieler Stefan Posch ins Gesicht gespuckt und dafür die Rote Karte gesehen (79.). Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeneß gab kurz nach dem Spiel an, die Szene noch gar nicht gesehen zu haben. “Aber natürlich nehmen wir die Entschuldigung als Verein auch an. Das ist aller Ehren wert, dass hier so deutlich zu sagen”, sagte Hoeneß.

Rose kündigte an, mit Thuram noch ein ernstes Wort sprechen zu wollen. Nach der Roten Karte fiel noch Hoffenheims Siegtreffer durch Ryan Sessegnon (85. Minute). “Ich muss aber natürlich auch sagen, dass er eigentlich ein guter Junge ist”, sagte Rose über den Franzosen, Sohn des Ex-Weltklasse-Verteidigers Lilian Thuram. “Er kommt aus einem sehr guten Elternhaus, ist gut erzogen und hat gute Manieren.”

Kramer: “Aktion geht natürlich nicht”

Auch Gladbach-Profi Christoph Kramer verurteilte die Aktion: “Die Aktion von Thuram geht natürlich nicht. Darüber brauchen wir nicht reden. Das sieht nicht schön aus und ist nicht die beste Vorbildsfunktion.”

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(APA/ Sky DE).

Beitragsbild: Getty Images.