„Sauer wurde ich erst, als…“: Kroos spricht über Cucurella-Handspiel
Ex-DFB-Star Toni Kroos hat sich in seinem Podcast „Einfach mal luppen“ zum viel diskutierten Handspiel von Spaniens Marc Cucurella im Viertelfinale der EM geäußert.
„Ich habe es im Spiel gar nicht gesehen. Ich hatte nicht die Position, dass ich sehen konnte, dass es ein relativ klares Handspiel ist. Das heißt, in dem Moment bist du dann nicht so sauer auf den Schiedsrichter, weil du das selbst nicht so einschätzen kannst. Ich habe dann natürlich auf den Schiri geachtet. Der war ja der Meinung, dass er sich das nicht mal anschauen musste bzw. der Videoschiedsrichter war der Meinung, ihm zu sagen: Musst du dir nicht anschauen, ist kein Handspiel“, sagte Kroos zunächst.
Dann schob der 34-Jährige, dessen Karriere mit dem Aus gegen Spanien endete, noch etwas deutlicher hinterher: „Sauer wurde ich erst, als ich es nach dem Spiel gesehen habe.“ Der Ex-Real-Profi unterbrach darauf seinen Satz, atmete einmal tief ein und wieder aus und sagte nur noch: „lassen wir das.“
Für Kroos hätte Schiedsrichter Anthony Taylor sich die Szene am Seitenrand anschauen müssen, der VAR griff jedoch nicht ein. „Ich glaube, dass er es sich wenigstens hätte anschauen müssen. Ich glaube aber, das Problem war: Er wusste, wenn er es sich anschaut, dann muss er ihn geben. Und ich hatte das Gefühl, dass er ihn in so einem Spiel nicht unbedingt geben möchte. Im Nachhinein natürlich bitter, wenn man den ganzen Ausgang sieht oder die Wichtigkeit eines Tores zu dem Zeitpunkt. Am Ende blieb uns nur, das zu akzeptieren“, sagte Kroos.
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