„Schöne Emotionen“ bei Rapid-Stürmer Kara vor Duell in Hartberg
Sollte der Schlager in Linz am Sonntagabend remis oder mit einem LASK-Sieg enden, dann könnte Rapid lachender Dritter werden. Voraussetzung ist jedoch ein voller Erfolg in Hartberg. „Es ist alles offen“, meinte Stürmer Ercan Kara. Der 30-Jährige reist mit besten Erinnerungen an. Im Februar 2020 erzielte er beim 2:2 in der Profertil Arena sein erstes Tor für Grün-Weiß, zu Beginn der laufenden Saison schoss Kara die Hütteldorfer auswärts zu einem 1:0-Erfolg. „Da kommen schöne Emotionen hoch“, meinte Kara.
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Ob Kara diesmal von Beginn an stürmt, ließ Trainer Johannes Hoff Thorup offen. Angesichts der bekannten Defensivqualitäten der Steirer wird man jedenfalls gerade diesmal kreative Lösungen brauchen. „Hartberg ist sehr konsistent. Jeder weiß, was er zu tun hat, sie weichen davon nur selten ab.“ Ballbesitzspiel allein wird es nicht richten. „Wir müssen Waffen finden, um stärker zu Chancen zu kommen. Wir müssen variabler werden“, forderte der Däne vor dem Hartberg-Doppel. Das „Retourmatch“ in Wien folgt am Mittwoch kommender Woche.
Für die Steirer ist die Meistergruppe soliden Leistungen zum Trotz bisher ein hartes Pflaster. Nur zwei Punkte aus vier Spielen und ein mageres Tor schauten dabei heraus, immerhin trotzte das Schlusslicht zuletzt Sturm ein 0:0 ab und hätte den Platz durchaus auch als Sieger verlassen können. Nun soll der erste Sieg her, die Austria und Salzburg sind je vier Punkte voran. „Für den Kopf war es wichtig, aus Graz etwas mitzunehmen“, betonte Trainer Manfred Schmid. „Die Form stimmt, die Leistungskurve geht nach oben. Wir sind für das Rapid-Doppel nicht nur bereit, sondern freuen uns richtig darauf.“
(APA)/Beitragsbild: GEPA
