Sportdirektor Christoph Schösswendter zeigt sich im Sky-Interview überzeugt, dass Blau-Weiß Linz noch ein Team überholen

Schösswendter über Kaderplanung: „Ich mag die Herausforderung“

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Der FC Blau-Weiß Linz geht als Tabellenletzter in die letzten zehn Runden der ADMIRAL Bundesliga. Nach der Punkteteilung fehlen drei Zähler auf den Vorletzten GAK, bei Punktgleichheit würde man dank dem Sternchen vorgereiht werden. Sportdirektor Christoph Schösswendter zeigt sich im Sky-Interview überzeugt, dass die Linzer das Ruder in den kommenden Spielen herumreißen können.

Die Linzer starten am heutigen Samstag mit einem Auswärtsspiel in Altach in die Qualifikationsgruppe (ab 16:30 Uhr auf Sky Sport Austria – streame das Spiel mit Sky X live). „Ich erwarte mir, dass man in jeder Minute der ausstehenden Spiele sieht, um was es geht“, so Schösswendter. „Jeder, der zum Einsatz kommt, ist gefordert. Jeder muss alles investieren, damit man das Ganze nochmal in eine gute Richtung bringt.“

Lob gibt es für Cheftrainer Michael Köllner. „Er hat der Mannschaft wieder Stabilität und Vertrauen in sich selbst gegeben. Man sieht, dass die Spieler wieder an sich glauben und bereit sind, zu leiden und Schmerzen zu ertragen“, so Schösswendter über den deutschen Chefcoach. Köllner kam mit Jahresbeginn zu Blau-Weiß Linz und konnte aus seinen ersten sechs Pflichtspielen bislang einen Sieg und ein Remis holen. Dem gegenüber stehen allerdings bereits vier Niederlagen.

Schösswendter traut seinem Team dennoch den Umschwung zu: „Ich weiß, dass wir genug Qualität haben“, so der Sportdirektor. „Wenn wir alles abrufen, bin ich überzeugt, dass wir noch mindestens ein Team überholen können.“

Schösswendter über Kaderplanung: „Natürlich eine Herausforderung“

Im Hintergrund beschäftigt sich Schösswendter natürlich mit der Kaderplanung. Die unsichere sportliche Situation macht diese nicht gerade einfach. „In unserem ersten Bundesliga-Jahr waren wir genau in der selben Situation. Da waren wir auch in der Qualifikationsgruppe und wussten lange nicht, wie es weiter geht“, so der 37-Jährige. „Da mussten wir schon einmal zweigleisig planen. Das ist auch jetzt wieder der Fall.“

Besonders bei Neuverpflichtungen ist daher Geduld gefragt. „Natürlich ist es eine Herausforderung, aber nichts, was unmöglich ist. Spielern, die man vielleicht holen will, muss man dann eventuell mehr Zeit zugestehen. Gewisse Spieler sind einfach aufgrund der Qualität und der Finanzen nur für die Bundesliga ein Thema. Diese Spieler sagen dir nicht zu, wenn noch unklar ist, ob der Klub nächstes Jahr überhaupt erstklassig spielt.“

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Fokus auf Qualifikationsgruppe & Klassenerhalt

„Ich mag die Herausforderung. Es ist irrsinnig spannend, wenn man kreativ sein muss, um die bestmöglichen Lösungen zu finden“, so Schösswendter. „Das soll jetzt aber niemand anderen belasten als mich. Die Mannschaft und das Trainerteam soll sich jetzt auf diese zehn extrem wichtigen Spiele konzentrieren. In der Situation, in der der Verein gerade ist, will ich das von der Mannschaft weghalten.“

Insgesamt 16 Spieler haben beim Tabellenschlusslicht nur einen Vertrag bis Ende Juni, darunter vier Leihspieler (laut transfermarkt.at). „Wir haben viele Leistungsträger, die noch Vertrag haben. Bei einigen Spielern haben wir eine Option“, gibt Schösswendter Einblick in die aktuelle Kadersituation. Einige Spieler könnten die Linzer wohl auch bei einem Abstieg in die zweite Liga halten: „Da will ich gar nicht groß auf einzelne Namen eingehen, das ist quer durchgemischt. Aber bei zwei bis drei Spielern gilt die Option auch für die zweite Liga.“

Das Spiel von Blau-Weiß Linz beim SCR Altach live & exklusiv auf Sky Sport Austria – streame das Spiel mit Sky X live!

Bild: GEPA