Shiffrin fehlt: Die Startlisten der Speed-Rennen in Cortina & Garmisch

Nächste Cortina-Abfahrt im Schatten der Ausfälle des ersten Rennens: Wie erwartet wird die Gesamtweltcup-Führende Mikaela Shiffrin nicht am zweiten Speedrennen in Italien teilnehmen. In Garmisch hoffen indes die österreichischen Läufer auf die in Kitzbühel ausgebliebene Podestplatzierung.

Neben der US-Saisondominatorin werden auch Abfahrts-Olympiasiegerin Corinne Suter nach ihrem Kreuzbandriss und das angeschlagene DSV-Talent Emma Aicher nicht starten. Shiffrin musste nach ihrem Sturz abtransportiert werden, gab allerdings nun selbst Entwarnung – statt eines Bänderrisses erlitt der US-Skistar eine offenbar weniger gravierende Knieverletzung. Dabei sind hingegen zehn Ski-Austria-Starterinnen: Cornelia Hütter (8), Mirjam Puchner (11) und die erste Abfahrtssiegerin Stephanie Venier (12) starten in der Topgruppe.

Innerhalb der Top 30 starten die zuletzt Dritte Christina Ager (17), Ariane Rädler (19), Michelle Niederwieser (27) und Christine Scheyer (30). Danach ins Rennen gehen zudem noch Nadine Fest (31), Lena Wechner (33) sowie als Letzte Ricarda Haaser (45).

>>> Die komplette Startliste der Damen-Abfahrt <<<

ÖSV-Quartett will Topduo in Garmisch fordern

Die Herren setzen ihre Saison in Garmisch mit dem ersten von zwei Super-Gs fort. Mit Stefan Babinsky (7), Vincent Kriechmayr (9), Raphael Haaser (11) und Daniel Hemetsberger (14) starten die ersten rot-weiß-roten Hoffnungen nahezu in regelmäßigen Abständen. Zwischen Haaser und Hemetsberger startet das formstarke Duo Marco Odermatt (12) und Cyprien Sarrazin (13) ins Rennen.

Weitere Österreicher der Startliste sind Lukas Feuerstein (22), Daniel Danklmaier (28), Andreas Ploier (32) sowie Otmar Striedinger (43).

>>> Die komplette Startliste beim Herren-Super-G <<<

„Sehr irritierend“: Stadlober kritisiert FIS-Spitze gegen Schladming

ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober hat mit deutlichen Worten auf die von FIS-Präsident Johan Eliasch geäußerte Schladming-Spitze reagiert. „Diese Aussagen sind sehr irritierend, ein sonderbarer Zugang betreffend Nachhaltigkeit“, sagte Stadlober am Freitag, nachdem der Weltverbandspräsident zuvor im Schweizer Fernsehen Erstaunliches zum Besten gegeben hatte.

Nachhaltigkeit sei „für unseren Sport“ absolut notwendig, betonte dort Eliasch. Dazu befragt, wie das beispielsweise mit den zweimaligen Nordamerika-Trips der Alpinen oder der geplanten Expansion nach China zusammenpasse, argumentierte Eliasch im Interview mit dem „globalen Fußabdruck“. „Wenn wir nach Schladming gehen, haben wir 30.000 Zuschauer. Der Fußabdruck des Rennens in Schladming ist viel größer als bei den Rennen in Aspen, wenn man die Fußabdrücke der Zuschauer addiert.“

Gebeutelte ÖSV-Männer in Garmisch auf Wiedergutmachung aus

„Man möge sich vorstellen, was in Wengen, Kitzbühel, Flachau, Schladming wäre ganz ohne Zuseher„, hielt Stadlober nun während der Skiflug-WM am Kulm dagegen. „Da tut er dem Sport, wenn er globale Events möchte, nichts Gutes. Und der Nachhaltigkeit auch nicht.“

Dass er sich mit seinen Zukunftsversionen mehrfach den Zorn der großen Skiverbände wie jenem aus Österreich oder der Schweiz zuzog, lässt den FIS-Präsidenten offenbar kalt. Sein Mandat sei es, den Weltverband zu modernisieren. „Ich tue das für alle Verbände, die der FIS angeschlossen sind. Ich tue das nicht, damit ich Goldmedaillen in den Schweizer, deutschen oder österreichischen Medien gewinne. Es geht nicht um Beliebtheit, sondern darum, das Richtige zu machen für den Sport“, sagte Eliasch.

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(Red./APA.)

Beitragsbild: GEPA.