Glück im Unglück: Nächstes Update zu Shiffrin-Verletzung

Glimpflicher Ausgang nach dem schweren Sturz? US-Skistar Mikaela Shiffrin dürfte offenbar eine Knieverletzung, aber keinen Bänderriss bei ihrem Ausfall bei der Cortina-Abfahrt erlitten haben. Für eine andere Olympiasiegerin ist die Saison jedoch vorzeitig beendet.

Das Rennen war danach lange unterbrochen. US Ski veröffentlichte später einen WhatsApp-Screenshot von Shiffrin an ihre Teamkolleginnen. „Es ist alles okay“, schrieb die Weltcup-Gesamtführende darin. Im Krankenhaus von Cortina wurde laut einer Verbandsmitteilung in einer ersten Diagnose festgestellt, dass das vordere und hintere Kreuzband intakt seien. Weitere Infos würden folgen. Laut ORF-Angaben muss Shiffrin mit einer Innenbandverletzung ein bis zwei Wochen pausieren.

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Bei der morgigen Abfahrt ist Shiffrin erwartungsgemäß nicht am Start. Via Social Media bestätigte Shiffrin mittlerweile die nun doch eher glimpflichen Ausgang des Abflugs. „Es geht ihr ganz gut. Sie ist positiv gestimmt und in gewisser Weise natürlich erleichtert, denn es hätte schlimmer kommen können. Aber sie hat ziemliche Schmerzen, wie bei den meisten Unfällen in Speed-Bewerben“, erklärt US-Coach Paul Kristofic.

Sie habe aktuell ziemliche Schmerzen, schrieb Shiffrin am Freitagabend auf Instagram. Sie werde mehr Informationen teilen, sobald sie mehr wisse. „Ich werde den Rest des Wochenendes nicht mehr Skifahren und auch nicht in Kronplatz. Darüber hinaus ist es im Moment sehr schwer zu sagen.“ Damit verpasst die Gesamtweltcupführende zumindest drei Rennen.

Folgenschwerer Sprung: Suter erlitt Kreuzbandriss

Federica Brignone beendete ihren Lauf ebenfalls im Schnee, ehe es auch Corinne Suter erwischte. Die Schweizerin brach ihre Abfahrt nach einer Landung nach einem weiten Sprung vorzeitig ab, fasste sich ans Knie und schrie vor Schmerz. Auch sie musste mit dem Helikopter abtransportiert werden. Ein Riss des vorderen Kreuzbandes sowie eine Meniskusverletzung bedeuten das vorzeitige Saisonende.

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(Red./APA).

Beitragsbild: GEPA.