Stripfing Zulassung

Spiele annulliert! Stripfing legt Liga-Zulassung zurück

Der SV Stripfing hat nun auch seine Zweitliga-Zulassung zurückgelegt und scheidet nun auch offiziell aus der 2. Liga aus.

Das teilte die Bundesliga am Mittwoch mit. Mit sofortiger Wirkung wird die Zulassung von Vereinsseite aus freiwillig zurückgelegt. Der Verein wurde hierbei bereits von einem bestellten Masseverwalter vertreten.

Konkursverfahren über Zweitligist Stripfing eröffnet

Stripfing-Ergebnisse werden annulliert

Durch die damit beendete Bundesliga-Mitgliedschaft scheidet der SVS mit sofortiger Wirkung aus der Bundesliga aus. Alle absolvierten Saison-Spiele werden damit annulliert und aus der Wertung genommen. Dies betrifft auch Spieler-Statistiken wie Tore, nicht aber Gelbe und Rote Karten.

Erst vor zwei Tagen wurde das Konkursverfahren gegen den SV eingeleitet. Für die meisten nun vertragslosen Ex-Spieler wurde ein Gewerkschafts-Camp eingerichtet.

Lustenau profitiert von Strafverifizierung

Anfang November waren zahlreiche Spieler nach ausständigen Gehaltszahlungen aus ihren laufenden Verträgen ausgestiegen. Am Montag wurde auf Antrag eines Gläubigers ein Konkursverfahren am Landesgericht Korneuburg eröffnet, wie der Kreditschutzverband KSV 1870 bekanntgegeben hatte. Die Niederösterreicher hatten nach 13 Runden mit zehn Punkten den 13. Platz in der 16er-Liga belegt, wobei das jüngste Spiel gegen Amstetten bereits mit 0:3 strafverifiziert worden war.

Nutznießer des Stripfing-Rückzugs ist Austria Lustenau, das nur einen Punkt im direkten Duell geholt hatte und daher jetzt auch nur einen verlor. Tabellenführer St. Pölten und Admira Wacker hatten gegen Stripfing jeweils gewonnen. Der Kampf um den Aufstieg ist nun noch etwas enger geworden. St. Pölten hat mit 25 Punkten nur einen mehr als der neue erste Verfolger Lustenau sowie auch die Admira und der FAC, der allerdings eine Partie mehr ausgetragen hat und nach der Länderspielpause spielfrei ist.

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(Red/OEFBL/APA).

Beitragsbild: GEPA.