Tanz inklusive: Belgier sticheln in Richtung Trump
Mit einem Tanz und einer spitzen Botschaft reagiert Belgien genüsslich auf den Anruf des US-Präsidenten bei FIFA-Boss Infantino vor dem Spiel gegen die USA. Im Netz ist zum Sperren-Wirbel viel los. Belgiens Trainer Garcia nimmt US-Stürmer Balogun in Schutz.
Der belgische Fußball-Verband (RBFA) hat den 4:1-Achtelfinal-Triumph über die USA in den sozialen Medien mit einer Spitze in Richtung Donald Trump gefeiert.
Nach dem Sieg postete der Verband bei X ein Bild von Torschütze Romelu Lukaku mit einer Hand am Ohr. Dazu hieß es: „Macht das mal rückgängig.“
Overturn this. 🧏♂️ #USABEL pic.twitter.com/KcBAJp3Z7d
— Belgian Red Devils (@BelRedDevils) July 7, 2026
Viele deuteten das als Anspielung auf US-Präsident Donald Trump, der mit einem Anruf bei FIFA-Präsident Gianni Infantino um eine Überprüfung der Rot-Sperre von Folarin Balogun gebeten hatte.Der Anruf und die daraufhin tatsächlich aufgehobene Sperre hatten für große Empörung gesorgt.
Lukaku und Co. feiern mit „Trump Dance“
Lukaku und Co. hatten schon während des Spiels auf dem Platz mit einer kleinen Showeinlage den Takt vorgegeben. Nach dem 4:1 in der Nachspielzeit führten sie beim Torjubel einen Tanz auf, der nach dem berühmten „Trump Dance“ aussah und deshalb durchaus als Imitation des US-Präsidenten verstanden werden konnte. In den sozialen Medien verbreitete sich der Clip, teils mit Musik unterlegt, auf zahlreichen Kanälen. Zudem griffen etliche Internet-Memes den belgischen Sieg humorvoll auf.
Viel Häme gegen Trump schon vor dem Spiel
Schon vor der Partie hatte es in sozialen Medien viele hämische Beiträge zum besagten Trump-Anruf bei Infantino gegeben.
Besonders oft geteilt wurde dabei ein KI-Video, das Balogun im Streitgespräch mit einem Schiedsrichter zeigt, der ihn gerade über die Rote Karte informiert. „Nein, Bruder, ich habe die Trump-Karte – ich gewinne“, antwortet Balogun im Video.
