Team Europa geht als Favorit in den Laver Cup
Bei seiner neunten Auflage kehrt der Laver Cup von Freitag bis Sonntag (jeden Tag live auf Sky – mit Sky X live streamen) erstmals an einen Schauplatz zurück. In der Londoner O2-Arena wurde schon 2022 gespielt, als Roger Federer seine Karriere beendete. Die Europäer liegen im Vergleichskampf mit dem Rest der Welt 5:3 in Front, haben aber drei der jüngsten vier Begegnungen verloren. Im Vorjahr war das in San Francisco der Fall. Diesmal ist Europa aber wegen des Heimvorteils und der Besetzung der Sechser-Teams zu favorisieren.
Mit US-Open-Sieger Alexander Zverev (2.), Australian-Open-Triumphator Carlos Alcaraz (3.) und French-Open-Finalist Flavio Cobolli (7.) besteht die Hälfte des von Yannick Noah und Co Tim Henman betreuten Teams aus Profis aus den Top Ten der Weltrangliste. Die Truppe von Andre Agassi und Co Pat Rafter halten mit Alex de Minaur (9.) und Taylor Fritz (10.) dagegen. Mit Rafael Jodar (14.), Jakub Mensik (15.) und Casper Ruud (17.) ist Europa auch sonst besser aufgestellt. Der Gegner hat noch Learner Tien (13.), Brandon Nakashima (16.), Alexander Bublik (21.) und Francisco Cerundolo (22.).
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Freilich geht es in einem solchen Teambewerb nicht nur um die Ranking-Platzierungen, wie zuletzt Österreichs Equipe mit dem 3:1 im Davis Cup gegen Belgien gezeigt hat. Zudem kommt es auch viel auf Taktik an, ist doch ein am Sonntag erzielter Sieg drei Punkte und damit dreimal so viel wert wie ein am Freitag errungener. Am Samstag gibt es zwei Zähler. Jeder aus dem Sextett muss Freitag/Samstag ein Einzel spielen und darf insgesamt nicht mehr als zwei bestreiten. Zumindest vier Akteure je Team müssen Doppel spielen. Wer zuerst 13 Punkte gesammelt hat, holt den Laver Cup.
