Balogun USA

Umstrittener Ausschluss: US-Stürmer entgeht längerer Sperre

US-Angreifer Folarin Balogun (25) ist nach seinem Platzverweis im WM-Sechzehntelfinale um eine längere Sperre herumgekommen.

Der Torjäger würde dem Team von Trainer Mauricio Pochettino einzig im Achtelfinale gegen Belgien fehlen. Mehreren Medien zufolge bestätigte ein Sprecher der US-Mannschaft am Freitag die Sperre für ein Spiel. In einem möglichen Viertelfinale wäre Balogun demnach wieder spielberechtigt.

Belgien wartet: Der WM-Traum der USA lebt weiter

Der beste Torschütze des US-Teams, der bereits dreimal bei dieser Endrunde getroffen hat, war nach seinem Treffer gegen Bosnien und Herzgeowina in der 64. Minute nach einem unglücklichen Tritt auf den Knöchel seines Gegenspielers des Feldes verwiesen worden.

Balogun: „Absolut unbeabsichtigt“

Balogun beteuerte am Freitag seine Unschuld. „Zuallererst möchte ich betonen, dass es absolut unbeabsichtigt war“, sagte er dem Athletic zufolge. „Die Entscheidung des Schiedsrichters lag in seiner Hand. Ich halte sie nicht für richtig. Eine Gelbe Karte wäre meiner Meinung nach angemessen gewesen, da es sich nicht um eine Absicht handelte.“

Der Platzverweis stieß in Teilen des Gastgeberlandes auf großes Unverständnis. Pochettino hatte seinen Unmut über den Platzverweis kundgetan. „Für mich ist das niemals eine Rote Karte“, sagte der Argentinier: „Es war zu keinem Zeitpunkt seine Absicht, den Spieler zu treten. Es war eine im Fußball ganz normale Aktion.“

„Werden ein bisschen feiern“: McKennie mit USA im Achtelfinale

Die USA treffen im Achtelfinale (Dienstag, 2.00 Uhr MESZ) in Seattle auf Belgien.

Werbung