Verwunderung um Mane-Handspiel: Darum gab es keinen Elfer
Bayern-Star Sadio Mane hat im Gruppenspiel der Champions League gegen Inter Mailand einen Schuss in bester Torhütermanier abgewehrt. Doch der Elfmeterpfiff blieb zur Verwunderung vieler Zuschauer aus.
Was war genau passiert?
Nach einer Ecke der italienischen Gäste in der achten Spielminute kam Nicolo Barella an der Strafraumgrenze zum Abschluss. Den Volleyschuss des Inter-Spielers wehrte Mane im eigenen Strafraum reflexartig mit beiden Fäusten ab. Dem Bayern-Star blieb nichts anderes übrig, ansonsten hätte ihn der Ball frontal im Gesicht getroffen. Sofort protestierten die Akteure der Nerazzurri und forderten einen Handelfmeter.
Die Szene im Video
Darum gab es keinen Elfmeter für Inter
Schiedsrichter Ivan Kruzliak nahm auch sofort Kontakt zum VAR auf und entschied sich, die Szene selbst am Spielfeldrand anzuschauen. Der slowakische Referee schaute sich die Aktion aus vielen verschiedenen Perspektiven lange an. Zur Verwunderung der Mailänder gab er dann allerdings Eckball statt Strafstoß und verwies mehrfach auf Schutzhand von Mane.
Auch wenn es diese im Fußball nicht gibt, befolgte der 38-Jährige die Leitlinie des International Football Association Board (IFAB), den offiziellen Regelhütern.
Sky Experte Peter Stöger über das Handspiel
(skysport.de) / Bild: Imago