Von 29 auf 26: Diese Spieler müssen wohl um die EM-Teilnahme zittern
Einen Tag vor der endgültigen Kaderbekanntgabe gibt es noch einige Unklarheiten im ÖFB-Team. Feyenoord-Legionär Gernot Trauner, der den Serbien-Test wegen körperlicher Beschwerden verpasste, absolvierte das Training am Donnerstag und dürfte damit auch zur EM mitfliegen. Wackelkandidaten sind etwa Salzburgs Flavius Daniliuc oder der erstmals einberufene WAC-Offensivmann Thierno Ballo, der bisher noch kein Länderspiel bestritten hat.
ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick muss seinen Kader bis Freitag um 23.59 Uhr von aktuell 29 auf 26 Mann verkleinern und an die UEFA melden. Wann im Tagesverlauf er die nicht nominierten Spieler informiert, ist laut ÖFB-Angaben von Donnerstagmittag offen.
Das gilt auch für die Torhüter-Situation. Patrick Pentz, Favorit auf das Einserleiberl am 17. Juni im Auftaktspiel gegen Frankreich, hat seinen EM-Startplatz wohl ebenso sicher wie Heinz Lindner, von dem Rangnick angekündigt hat, ihn in der Schweiz ins Tor zu stellen. Die Kaderreduktion wird damit Rapids Niklas Hedl oder LASK-Schlussmann Tobias Lawal treffen.
Einsatz von Stammtorhüter Alexander Schlager?
Rangnick hofft zudem laut eigenen Angaben im Turnierverlauf noch auf einen Einsatz des am Knie verletzten Stammtorhüters Alexander Schlager, der sich aktuell nicht im Kader befindet. Sollte der Salzburg-Goalie nominiert werden, könnte mit einem ärztlichen Attest an seiner Stelle noch bis zum ersten EM-Spiel ein anderer Akteur nachgemeldet werden. Aufgrund einer speziellen Tormann-Regelung in den UEFA-Regularien wäre ein Tausch auch noch nach dem Frankreich-Spiel möglich. Dann müsste der Nachnominierte aber zwingend ein Torhüter sein und kein Feldspieler.
(APA) / Beitragsbild: GEPA
