Derby-Eklat: Rapid gibt weitere Vorgehensweise bekannt

Der SK Rapid hat rund um die verbalen Entgleisungen einiger Klubakteure nach dem 342. Wiener Derby ein Update geliefert.

Die Vereinsführung und das Management der Hütteldorfer sind laut Vereinsangaben seit Beginn dieser Woche mit den Beteiligten „intensiv mit der Aufarbeitung der Geschehnisse beschäftigt.“

In einer Presseaussendung am Freitag stellte der SK Rapid klar, dass die auf den Videos von Spielern und einem Mitglied des Trainerteams verbreiteten Inhalte vom Klub verurteilt werden. Zudem hat Geschäftsführer Steffen Hofmann für seinen in einem anderen Video dokumentierten verbalen Fehltritt Reue gezeigt und selbstverständlich ebenso um Entschuldigung gebeten.

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Rapid will vor Frist eine Stellungnahme einreichen

Der Senat 1 der Österreichischen Fußball-Bundesliga hat zwei Verfahren eingeleitet. Eines gegen Steffen Hofmann, das andere gegen den SK Rapid im Allgemeinen und die beteiligten Spieler Guido Burgstaller, Marco Grüll, Thorsten Schick, Maximilian Hofmann und Niklas Hedl und Co-Trainer Stefan Kulovits. Für mögliche Stellungnahmen wurde eine Frist von einer Woche eingeräumt.

„Aufgrund der Dringlichkeit der Aufarbeitung der Geschehnisse wird der SK Rapid dem Senat 1 schon vor Ablauf dieser Frist eine schriftliche Stellungnahme übermitteln und am späten Montagabend die Möglichkeit für persönliche Anhörung wahrnehmen“, schreibt der Verein in der Aussendung. Außerdem verkündet der SK Rapid: „Bei dieser Anhörung präsentiert wird auch ein Maßnahmenkatalog des SK Rapid zur Bekämpfung von Homophobie und Sexismus. Aus Respekt vor dem startenden Verfahren bitten wir um Verständnis, dass es darüber hinaus zur Thematik vom SK Rapid bis dahin keine weiteren öffentlichen Stellungnahmen geben wird. Im Laufe des darauffolgenden Tages werden aber Mitglieder der Vereinsführung wie Präsident Alexander Wrabetz und Vizepräsidentin Edeltraud Hanappi-Egger Medienvertreter*innen für Informationen und Fragen im Rahmen einer Pressekonferenz zur Verfügung stehen und auch die Vereinsmitglieder schriftlich darüber informieren.“

Zudem stehen laut Klubangaben auch Gespräche mit zahlreichen grün-weißen Partnern und Sponsoren auf der Agenda. Außerdem hat der SK Rapid in dieser Woche bereits Kontakt mit mehreren Institutionen, die sich dem Kampf gegen Homophobie und Sexismus annehmen, aufgenommen und wird dies weiter fortsetzen.

Unabhängig davon teilte der SK Rapid mit, dass der bedingte Punkteabzug reduziert wurde.

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(Red.)

Bild: GEPA