War so nicht geplant: Rangnick erklärt Arnautovic-Auswechslung
Marko Arnautovic hat das österreichische Fußball-Nationalteam beim EM-Testspiel gegen Serbien (2:1) als Kapitän auf das Spielfeld geführt. Allerdings war die Partie für den ÖFB-Rekordteamspieler bereits nach 45 Minuten beendet. Teamchef Ralf Rangnick erklärte im ORF-Interview den Grund für die Auswechslung.
„Eigentlich wollten wir ihn schon 60 bis 70 Minuten spielen lassen, aber ich wollte keine Gelb-Rote-Karte riskieren. Der Schiedsrichter hat schon etwas zu Marko angedeutet, deswegen haben wir uns dazu entschieden, schon in der Halbzeit den Wechsel zu machen“, sagte Rangnick, der Arnautovic eigentlich etwa bis zur 60. Minute spielen lassen wollte. Arnautovic sah nach einem Foul bereits in er siebten Minute die Gelbe Karte.
„Fantastische erste halbe Stunde“
Über die Leistung beim 2:1-Erfolg gegen Serbien sagte der Teamchef: „Wir haben viele Erkenntnisse gewonnen. Es war eine fantastische erste halbe Stunde, viel besser kann man nicht starten. Wir wussten, dass die Serben bei Standards sehr gut sind, wir konnten es im dritten Anlauf nicht verteidigen. Danach war es ein Abnützungskampf, sehr körperbetont. Trotzdem haben wir es gut verteidigt, wir haben kaum klare Chancen zugelassen. Wir hätten am Schluss das dritte Tor machen müssen.“
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Auch Torschütze Christoph Baumgartner analysierte das Spiel ähnlich: „Alles in allem können wir durchaus zufrieden sein, wir haben gegen eine gute serbische Mannschaft gewonnen. Wir sind überragend gestartet, dann haben wir sie ein bisschen mehr ins Spiel kommen lassen. Wir haben nicht mehr das gemacht, was uns in den ersten 30 Minuten stark gemacht hat. Wir haben das Spiel gewonnen, das ist das Wichtigste. Wir haben sechs Spiele in Serie gewonnen, das heißt schon was.“
Über seinen Premierentreffer im ÖFB-Team durfte sich Patrick Wimmer freuen: „Das ist ein schöner Moment. Ich bin froh, dass ich das erste gemacht habe, es ist ein guter Zeitpunkt dafür. Es war sehr zweikampfbetont, richtig hart. Auch wenn es nur ein Freundschaftsspiel war, es geht hin zur EM, jeder will spielen, das merkt man im Spiel.“
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Artikelbild: GEPA
