„Wer heute nicht feiert, ist fehl am Platz“: Die Stimmen zum ÖFB-Cupfinale
Der ÖFB-Cupsieger 2025 heißt Wolfsberger AC! Nach einem 1:0-Sieg im Finale gegen den TSV Hartberg sicherten sich die Kärntner ihren ersten Cuptitel der Vereinsgeschichte. Die Stimmen zum Spiel.
Dietmar Kühbauer (WAC-Trainer via ORF): „Es war nicht der Leckerbissen. Du hast genau gewusst, dass zwei Clubs das erste Mal im Finale stehen, wo keiner den entscheidenden Schritt machen will. Wir haben, glaube ich, schon aktiver gespielt und waren auch verdienter Sieger, aber es war wirklich immer auf Messers Schneide. Wir waren schon dem Tor näher, auch wenn ich an die erste Hälfte denke, wo wir den Lattenschuss gehabt haben. Fußball schreibt seine eigenen Geschichten. Ich bin so stolz auf meine Mannschaft, weil sie einfach in diesem Jahr solche Dinge vollbracht hat. Angelo Gattermayer hat in der 4. Liga in Mannheim nicht gespielt, jetzt schießt er uns zum Titel.“
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Manfred Schmid (Hartberg-Trainer): „Es überwiegt jetzt natürlich die Enttäuschung. Der Knackpunkt war die Chance von Jed Drew kurz nach der Pause. Wenn er den macht, läuft es vielleicht anders. Grundsätzlich kann ich dem WAC aber nur gratulieren, sie haben ein gutes Spiel gemacht. Aber auch meine Mannschaft hat ein gutes Spiel gemacht. Wir waren irrsinnig nah dran, deswegen ist die Enttäuschung sehr groß.“
Angelo Gattermayer (WAC-Stürmer und Siegtorschütze): „Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft. Wir haben uns das ganze Jahr lang so den Arsch aufgerissen und so hart trainiert, im Sommer schon und im Winter auch. Wir haben uns das einfach verdient, ich bin einfach unglaublich glücklich. Egal, wer spielt, wer reinkommt … die Mannschaft hält zusammen, jeder gönnt es jedem. Ich glaube, dass das heute den Unterschied ausgemacht hat. Heute ist ’no limit‘ – wer heute nicht feiert, der ist fehl am Platz.“
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Dietmar Riegler (WAC-Präsident): „Es ist ein Traum in Erfüllung gegangen, unbeschreiblich. Ich kann nicht sagen, was gerade in mir vorgeht. Es ist uns etwas Großartiges gelungen. Mich macht das stolz. Man kann mit kleinen Möglichkeiten auch Großes erreichen, das soll ein Ansporn für andere Vereine sein.“
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