Wöber fühlte sich wie „Dodel der Nation“
Maximilian Wöber wurde bei Österreichs 0:1-Auftaktniederlage gegen Frankreich bei der Europameisterschaft 2024 zur tragischen Figur. Sein unglückliches Eigentor führte zum Sieg des Vizeweltmeisters. Am Tag danach stellte sich der 26-jährige Verteidiger dennoch den Fragen der Journalisten bei der ÖFB-Pressekonferenz und gab Einblicke in seine Gefühlslage.
„Direkt nach dem Spiel war es für mich extrem bitter und emotional für mich, wie ich es noch nie erlebt habe“, erzählte Wöber. Obwohl er sich wie der „Dodel der Nation“ fühlte, konnte er durch die Unterstützung der Mannschaft und des Trainerteam, das „Slapstick“-Eigentor bereits verarbeiten. „Alle Teamkollegen sind in der Kabine zu mir gekommen und haben das einzig Richtige erzählt, dass es Fußball ist und es dazugehört. Wir gewinnen und verlieren als Mannschaft.“
Über die Szene, die zum Eigentor führte, sagte Wöber: „Ich habe den Ball relativ spät gesehen. Ich habe den Kopf irgendwie hingehalten. Das war die schlechtere Entscheidung.“
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Nach einer schlaflosen Nacht sei er jetzt schon wieder soweit, dass er über Memes und gewisse Fotos lachen könne. „Und jetzt freue ich mich auf das, was noch kommt“, sagte Wöber.
Das ÖFB-Team trifft im zweiten Gruppenspiel am Freitag im Berliner Olympiastadion auf Polen. Dort seien drei Punkte laut Wöber und Teamkollege Stefan Posch Pflicht, um noch Chancen auf das Achtelfinale zu haben.
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