Der Video Assistant Referee (VAR) steht in Österreich vor einer ungewissen Zukuft

Zukunft „völlig offen“: Nach Punkteteilung nun auch VAR vor dem Aus?

Der Video Assistant Referee (VAR) steht in Österreich vor einer ungewissen Zukuft. Liga-Präsident Ebenbauer äußerte sich am Mittwoch zu der Thematik. 

Neben der Abschaffung der Punkteteilung und den Veränderungen der Regeln zum Österreicher-Topf könnte es in der ADMIRAL Bundesliga zu einer weiteren brisanten Änderung kommen. Der Video Assistant Referee könnte in den kommenden Jahren abgeschafft werden. „Ob und in welcher Form der VAR künftig stattfindet, ist noch völlig offen“, sagte Liga-Präsident Christian Ebenbauer am Mittwochnachmittag zur APA.

Für den Liga-Chef steht der inhaltliche Nutzen des VAR allerdings außer Frage. Dennoch befinden sich Bundesliga und ÖFB aktuell auf der Suche nach Einsparungspotenzial. Dabei wird nun auch laut über den VAR nachgedacht. Der Videoassistent kostet der Liga aktuell etwa 1,5 Millionen Euro pro Jahr. „Das betrifft insbesondere Personal auf der einen Seite und technische Lösungen auf der anderen“, erklärte Ebenbauer. Aktuell findet die Ausschreibung über potenzielle technische Dienstleister ab 2026 statt. Die Zukunft ist somit vorerst ungewiss.

Werbung

(Red./APA) / Bild: GEPA