Robinson nach Sturz am Boden zerstört: „Bin wirklich enttäuscht“
Drama im letzten Saison-Riesentorlauf der Damen: Die Neuseeländerin Alice Robinson schied als RTL-Weltcup-Führende im 1. Durchgang aus. Die 23-Jährige zeigte sich daraufhin am Boden zerstört.
Robinson ging mit 20 Punkten Vorsprung auf Federica Brignone (ITA) im Riesentorlauf-Weltcup in das letzte Saison-Rennen in Sun Valley. Die Neuseeländerin schied allerdings nach einem Sturz im 1. Durchgang aus und hat nun keine Chance mehr, weitere Punkte in der Wertung zu sammeln. Ihre größte Konkurrentin Brignone liegt nach dem ersten Lauf auf Rang zwei.
Der 34-jährigen Italienerin reicht nun ein 13. Platz um die 20 Punkte in der Weltcup-Wertung aufzuholen. Nach dem Gewinn des Gesamtweltcups und der Abfahrtskugel wäre es die dritte Kristallkugel in der Saison 2024/25 für Brignone. Die Super-G-Kugel schnappte ihr im letzten Rennen noch Lara Gut-Behrami mit einer Traumfahrt weg.
Robinson hadert mit Sturz im Saisonfinish
Für Robinson würde es nicht nur die erste Kristallkugel überhaupt sein – es wäre auch die erste für ihre Nation Neuseeland. Dementsprechend enttäuscht und traurig gab sich die 23-Jährige auch im ORF-Interview. „Ich bin wirklich enttäuscht. Ich wollte heute mein Bestes geben. Aber ich habe mir von Anfang an schwer getan. Die Bedingungen waren schwer. Ich konnte kein gutes Gefühl bekommen, es war sehr anspruchsvoll heute. Ich habe alles gegeben und es hat nicht funktioniert“, sagte sie mit Tränen in den Augen. „Vielleicht habe ich zu viel riskiert. Vor allem mit den Bedingungen konnte ich nicht so viel Druck geben.“
Ihre Konkurrentin Brignone muss im zweiten Lauf nicht mehr das letzte Risiko nehmen um die nötigen Punkte einzufahren. „Fede“ kündigte aber trotzdem „Vollgas“ an, wenn ihr „ihr Kopf keinen Strich durch die Rechnung macht“. Der zweite Durchgang in Sun Valley beginnt um 19 Uhr. Mit Stephanie Brunner auf Platz 17 ist nur mehr eine Österreicherin im zweiten Lauf dabei.
Kugel-Vorentscheidung: Robinson im Sun-Valley-RTL out – Brignone Zweite
Bild: Imago
