BVB-Sportchef bestätigt: Dortmund-Star wechselt im Sommer

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Julian Brandt wird Borussia Dortmund im Sommer ablösefrei verlassen.

Das teilte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken nach dem 2:1-Auswärtssieg beim 1. FC Köln am Samstag mit. „Wir haben Gespräche geführt, und man hat sich geeinigt, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird“, sagte Ricken bei Sky. Brandt (29) spielt seit 2019 beim BVB.

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Der Offensivspieler, der in dieser Saison bereits zehn Pflichtspieltore erzielt hat, war vor sieben Jahren von Bayer Leverkusen zum BVB gewechselt. Aktuell bringt er es auf 298 Pflichtspiele und 56 Tore für die Dortmunder. „Beide Seiten sind zu dem Entschluss gekommen, dass es etwas anderes geben wird“, sagte Trainer Niko Kovac bei Sky: „Jetzt wollen wir die nächsten Spiele mit Jule erfolgreich bestreiten.“

„Es hat ja schon ein paar Berichte gegeben“, holte Ricken aus. „Es ist so, dass es offene Gespräche gegeben hat und man sich dann eben einig war, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird.“

Der BVB-Boss fand daraufhin lobende Worte: „[Er hat] paar 100 Spiele für Borussia Dortmund gemacht. Ich glaube, wir können nur Dankbarkeit für ihn haben. Er hat sieben Jahre bei uns gespielt, wurde auch immer mal kritisch gesehen. Heute hat er auch wieder eine Torvorlage gemacht. Ich habe seine Quote geliebt. Er wird in ein paar Wochen 30, wir können uns ein bisschen neu orientieren, insofern kann das auch für beide Seiten eine Chance sein.“

Brandt-Abgang: So reagiert Kovac

Auch Trainer Niko Kovac äußerte sich zum Paukenschlag. Auf Nachfrage, ob er ihn gerne im Team gehalten hätte, antwortete der BVB-Coach: „Wir haben das gemeinsam entschieden. Letztenendes gehören dazu der Junge, sprich Jule, dann natürlich unser Sportdirektor, Sportvorstand und der Coach. Wir sprechen mit einer Zunge.“

Brandt wechselte 2019 für 25 Millionen Euro von Bayer Leverkusen nach Dortmund. Seitdem absolvierte er 297 Pflichtspiele für die Schwarz-Gelben. Dabei erzielte Brandt 56 Tore und bereitete 68 weitere vor.

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(SID/sport.sky.de/Red).

Beitragsbild: Imago.