Hier findet ihr die wichtigsten Infos über die SV Ried zusammengestellt von Sky-Reporter und Vereinsredakteur Phillip La

Die Sky-Saisonvorschau 2026/27: SV Ried

Ab Freitag rollt in der ADMIRAL Bundesliga endlich wieder der Ball – alle Spiele seht ihr live auf Sky Sport Austria oder im Stream mit Sky X! Vor dem Saisonstart haben unsere Vereinsredakteure wie gewohnt eine Vorschau zu ihrem Verein auf die Beine gestellt.

Hier findet ihr die wichtigsten Infos über die SV Ried zusammengestellt von Sky-Reporter und Vereinsredakteur Phillip Lautischer.

Transfers

Zugänge

Über die jeweiligen Ablösen wurde Stillschweigen vereinbart:

Samuel Chukwudi (IV, Färöer, zuletzt SJK Seinäjoki, FIN)

Oliver Sorg (LV, Österreich, zuletzt bei Augsburg II)

Lukas Malicsek (RV, DM, Österreich / zuvor Kapitän der Admira)

Stefan Schwab (ZM, Österreich / zuletzt bei Holstein Kiel)

Jaedin Rhodes (LF, Südafrika, zuletzt bei Cape Town City FC)

Tobias Lund Jensen (RF, Dänemark / Leihe mit Kaufoption / zuletzt bei der zweiten Mannschaft und im Youth League Team von Club Brügge)

Pape Sissoko (MS, Mali / Leihe mit Kaufoption / zuletzt bei Stade Reims bzw. an AS Nancy verliehen)

Abgänge

Kingstone Mutandwa (Cagliari zog die Rückkaufoption)

Antonio van Wyk (für die Rieder Rekordsumme von einer Million Euro zu Mamelodi Sundowns)

Nikki Havenaar (für rund 400.000 Euro zu Union St. Gilloise)

Nicolas Bajlicz (Rapid zog die Rückkaufoption)

Viel Bewegung im Sommer bei den Riedern

Nach den Abgängen von Maximilian Senft (zum Karlsruher SC, hat auch Co-Trainer Buxbaum und Fitnesscoach Zanoguera mitgenommen) und den Leistungsträgern Mutandwa, van Wyk, Havenaar, Bajlicz fand in Ried der größte Umbruch der letzten Jahre statt. Für Sportchef Fiala ist es „normal, dass das nach zuletzt 3 Jahren relativer Kontinuität als Fluch der guten Tat so passiert, manche haben sich in die Auslage gespielt. Wir haben einen interessanten neuen Trainer geholt und (bis jetzt sieben) spannende Neuzugänge.“ Die Rieder wollen zeitnah noch einen Stürmer und einen Innenverteidiger verpflichten.

Großeinkäufer mit Transferplus

Van Wyk wechselte als Rekordtransfer um rund eine Million Euro zurück nach Südafrika (Mamelodi Sundowns FC), für Havenaars Wechsel zu Union St. Gilloise wurden rund 400.000 Euro lukriert. Auch an den gezogenen Rückkaufklauseln für Mutandwa (Cagliari, 250.000) und Bajlicz (Rapid, 100.000) verdienten die Innviertler.

Somit haben mehrere wichtige Akteure den Verein verlassen, wie gut diese Lücken gefüllt werden können, wird die Zeit zeigen. Die Neuzugänge Samuel Chukwudi, Oliver Sorg, Lukas Malicsek, Stefan Schwab, Jaedin Rhodes, Tobias Lund Jensen und Pape Sissoko sorgen jedenfalls mit interessanten Profilen für Schwung und sind teilweise bereits in der Startelf zu finden. Der aktuelle Kader ist gespickt mit jungen Potenzialspielern, die von einigen Routiniers geführt und vom Trainerteam weiterentwickelt werden sollen. Klar ist aber auch: Die neu zusammengewürfelte Offensive sollte von Start weg gut funktionieren, um positive Ergebnisse einzufahren.

Vorbereitung 

Der neue Coach Mario Despotovic

Der Doppelstaatsbürger (CRO/D) war einer von sieben Trainer-Kandidaten, mit denen gesprochen wurde. Der 41-Jährige hat in den Hearings überzeugt, strahlt Ruhe und Zuversicht aus. Er hat auch schon einiges erlebt, jetzt übernimmt der 41-jährige seine erste Cheftrainer-Position im Profifußball. Zuletzt war Despotovic als Sportdirektor bei Wadi Degla in der Ägytischen Premier League aktiv. Davor war er u.a. bei Hajduk Split für die zweite Mannschaft verantwortlich.

Sportlicher Ausblick

Nach einem souveränen 5:1-Auswärtssieg im Cup in Dornbirn wollen die Rieder auch gut reinstarten in die Bundesliga. Das Auftaktprogramm ist alles andere als einfach (R1 Lustenau A / R2 Rapid H / R3 LASK A). In der Vorbereitung haben sich die Innviertler kontinuierlich steigern können, jetzt wartet mit der Herausforderung Liga-Alltag der nächste Step. Die Entwicklung der Youngster ist ein großes Ziel, Despotovic will von seiner Truppe intensiven Fußball sehen, die Zuschauer sollen begeistert werden und Ried weiter eine Heimmacht bleiben.

Verletzungsupdate

Philipp Pomer: Hat sich im Test gegen Basaksehir einen Innenbandeinriss zugezogen und fehlt der Mannschaft noch mindestens vier Wochen.

Michael Sollbauer: Hat zu Ende der vergangenen Saison gegen Rapid eine Bänderverletzung erlitten. Seit voriger Woche ist der Innenverteidiger wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Fabian Rossdorfer: Der vielseitige Youngster hatte zuletzt mit Rückenproblemen zu kämpfen, sollte in den nächsten Tagen wieder mit dem Team mittrainieren können.

Durchschnittsalter Kader

24 Jahre

„Rising Stars“

Jaedin Rhodes gilt als einer der vielen jungen Rieder, die in dieser Saison die Bundesliga rocken könnten. Der 23-jährige Südafrikaner hat Zug zum Tor, agiert trickreich und kreativ. Vom linken Flügel ist bei seiner ersten Station in Europa einiges zu erwarten! Schöpft er konstant sein Potenzial aus, dann dürfen sich die Fans der Rieder auf Spielfreude pur einstellen!

„Ankick“-Tipps

Neben Rhodes könnten zwei weitere offensive Wikinger für Furore sorgen. Evan Eghosa Aisowieren hat als „Aushilfsstürmer“ in der Vorbereitung mehr als aufgezeigt, es könnte seine Durchbruchssaison in der ADMIRAL Bundesliga werden. Das gleiche gilt auch für Yussef Nasrawe: Das 19-jährige Talent, das bei Bayern München ausgebildet wurde, hat definitiv das Potenzial, sich bei den Riedern durchzusetzen. Bei Ankick sollte man diese beiden Rieder relativ günstig verpflichten können.

Mögliche Aufstellung

Für den Bundesligastart kristallisiert sich ein 4231 heraus, die Startelf in Lustenau könnte die gleiche sein wie im ÖFB-Cup in Dornbirn:

Die mögliche Aufstellung der SV Ried zum Bundesliga-Saisonstart 2026/27
Die mögliche Aufstellung der SV Ried zum Bundesliga-Saisonstart 2026/27

Spielanlage

Intensiv, aber auch variabel! Auf den vielen guten Dingen unter Senft soll aufgebaut und spielerisch noch was draufgesetzt werden. Die Spieler könnten unter Despotovic etwas mehr Ballbesitz sowie Freiheiten bzw. Entscheidungsgewalt bekommen. Die Standardsituationen sollen weiterhin ein Trumpf der Innviertler bleiben.

Tipp Endplatzierung Grunddurchgang

Platz 6 bis 9

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