Ex-Regionalliga-Meister Ritzing stellt Spielbetrieb ein

Ende eines ambitionierten Projekts des burgenländischen Fußballs: Der SC Ritzing, Meister der Regionalliga Ost 2015 und Ex-Profifußball-Aspirant, stellt mit sofortiger Wirkung seinen Spielbetrieb im Erwachsenenfußball ein.

Ritzing zieht sich damit mit sofortiger Wirkung aus dem laufenden Spielbetrieb der viertklassigen Burgenlandliga zurück und will sich vorerst nur auf Kooperationen im Jugendfußball konzentrieren. Nachdem im Winter 33 Spieler vom Verein abgegeben wurden und weder Testspiele, noch ein regulärer Trainingsbetrieb stattgefunden hat, zieht der Verein aus dem Mittelburgenland nun einen vorübergehenden Schlussstrich.

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Dennoch soll der Verein nicht aufgelöst werden: Ein neuer Vorstand sowie ein Nachfolger des Langzeit-Präsidenten Harald Reiszner sollen stattdessen die langfristige Zukunft des Vereins mitgestalten. Auch eine weitere Nutzung des knapp 5.000 Zuseher fassenden Sonnenseestadions, das unter anderem Länderspiele des ÖFB-Frauen-Nationalteams und der U21-Auswahl ausgerichtet hat, sei sichergestellt.

Fehlende Lizenz verhinderte Zweitklassigkeit

Größter Erfolg des Vereins war der Meistertitel in der drittklassigen Regionalliga Ost 2014/15, den anvisierten Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse machte unter anderem die fehlende Bundesliga-Lizenz zunichte, wodurch man nicht im Playoff gegen den heutigen Bundesligisten Austria Klagenfurt antreten konnte. Im ÖFB-Cup desselben Jahres stieß man bis ins Achtelfinale vor. Außerdem sorgten unter anderem die Transfers der Ex-Austria-Profis Szabolcs Safar und Tomas Jun für Aufsehen.

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(Red.)

Beitragsbild: GEPA.