GAK will Heimserie gegen Ried fortsetzen
Der GAK setzt zum Auftakt des Doppels gegen die SV Ried in der Qualifikationsgruppe der ADMIRAL Bundesliga auf seine Heimstärke. Die Grazer peilen am Freitagabend (ab 19 Uhr live auf Sky Sport Austria – streame das Spiel mit Sky X live) in Liebenau ihren vierten Heimsieg in Folge an. Damit würden sie sich nicht nur im Abstiegskampf gehörig Luft verschaffen, sondern auch in der Tabelle an den Riedern vorbeiziehen. „Ich denke, es werden richtungsweisende acht Tage für die gesamte Gruppe“, meinte GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer.
Sein Team liegt in der Quali-Gruppe zwei Punkte hinter Altach und Ried auf Rang drei. Der Vorsprung auf Schlusslicht Blau-Weiß Linz beträgt sechs Runden vor Schluss aber ebenfalls nur sechs Zähler. „Es kann sich keiner eine Schwächephase leisten“, meinte Feldhofer. Es gelte immer Punkte zu sammeln. „Ich finde schon, dass wir jetzt auf einem richtig guten, stabilen Weg sind. Aber wir haben auch gesehen, sobald ein bisschen etwas nicht hundertprozentig in eine Richtung läuft, dass man dann auch ein Spiel verlieren kann.“
GAK mit erstem Dämpfer gegen Altach
Nach drei Siegen zum Auftakt der Quali-Gruppe setzte es zuletzt mit einem 0:1 in Altach einen kleinen Dämpfer. Auf zwei Duelle mit Ried innerhalb von fünf Tagen folgt nächsten Samstag ein Gastspiel bei Abstiegskandidat WAC. Feldhofer will sich mehr auf die Leistung am Freitag fokussieren als auf die Tabelle – das überlässt der Ex-Internationale lieber Fans und Journalisten. „An jedem Spieltag dreht sich alles. Ich denke, von fix Europacup bis Fixabsteiger ist alles drin.“
Verzichten müssen die „Rotjacken“ in der intensiven Phase auf Kapitän Daniel Maderner, dem weiter eine Muskelverletzung zu schaffen macht. „Wir hoffen, dass er jede Woche zurückkommen kann“, sagte Feldhofer über den Stürmer. In der Abwehr setzt er vor allem auf US-Hüne Donovan Pines, den der Club per Option bis Sommer 2027 verlängert hat. „Er ist von Spiel zu Spiel besser geworden, das zeigen auch die Daten“, lobte Feldhofer. 66 Prozent gewonnene Zweikämpfe sind einer der Topwerte in der Liga.
Pines verlängert: „Sehe mich in Führungsrolle“
„Ich sehe mich in einer Führungsrolle. Ich versuche, die Burschen dorthin zu pushen, wo wir sein müssen, um in dieser Liga zu bleiben“, erklärte Pines. Der 1,96-Meter-Mann wird auch gegen die bei Standardsituationen starken Rieder gefordert sein. „Es wird ein Fight, ein enges Spiel“, prognostizierte Feldhofer. Die Innviertler haben seit 2007 nicht gegen den GAK gewonnen. Danach gab es vier Niederlagen in der 2. Liga, die beiden bisherigen Saisonduelle der jüngsten beiden Aufsteiger in der Bundesliga endeten 0:0 und 1:2.
Die Auswärtsniederlage Anfang März sieht Ried-Trainer Maximilian Senft als „Ansporn“, den ersten Dreier aus Liebenau mitzunehmen: „Wir bereiten uns auf ein Duell auf Augenhöhe gegen einen formstarken GAK vor, in dem wir das Glück auch ein Stück weit erzwingen wollen.“ Die Rieder haben nur eine ihrer vier bisherigen Partien in der Qualigruppe verloren – 2:3 im Derby bei Blau-Weiß. Sieben Punkte stehen in der Bewerbsphase zu Buche – nur der GAK (9) hat mehr gesammelt. „Wir haben eine breite Brust, können mit einem guten Selbstvertrauen in diese Spiele gehen“, meinte Ried-Stürmer Peter Kiedl.
(APA) / Bild: GEPA
